Colliers steigert Umsatz im zweiten Quartal um 17 Prozent und bestätigt Jahresprognose

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Foto: Jacek Kryściak / stock.adobe.com
Colliers konzentriert sich in erster Linie auf Gewerbeimmobilien wie etwa Bürohäuser (Symbolbild).

Colliers hat im zweiten Quartal 2026 den Umsatz und Nettoumsatz deutlich gesteigert. Nach Angaben des Unternehmens legten alle drei Geschäftsbereiche zweistellig zu. Angesichts der Entwicklung bestätigt der Immobiliendienstleister seine Prognose für das Gesamtjahr.

Der Immobiliendienstleister Colliers hat im zweiten Quartal 2026 den Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 17 Prozent auf 1,57 Milliarden US-Dollar gesteigert. Auf Basis konstanter Wechselkurse lag das Plus bei 16 Prozent. Wie aus einer Mitteilung des Unternehmens hervorgeht, erhöhte sich auch der Nettoumsatz um 17 Prozent auf 1,39 Milliarden US-Dollar. Das organische Umsatzwachstum belief sich auf acht Prozent.


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Den Angaben zufolge verzeichneten alle drei Geschäftsbereiche zweistellige Zuwächse. Das Unternehmen führt die Entwicklung auf die Erholung der Gewerbeimmobilienmärkte, das Wachstum im Engineering-Geschäft sowie den Ausbau des Investment Managements zurück.

Im Bereich Commercial Real Estate stieg der Umsatz um zwölf Prozent auf 997,3 Millionen US-Dollar. Der Nettoumsatz erhöhte sich um 13 Prozent auf 891,4 Millionen US-Dollar. Besonders stark entwickelten sich dabei die Bereiche Capital Markets und Vermietung mit einem Wachstum von jeweils 23 Prozent. Das Capital-Markets-Geschäft legte in allen Regionen zu, insbesondere in Nord- und Südamerika sowie im asiatisch-pazifischen Raum. Im Vermietungsgeschäft sorgte unter anderem die Nachfrage nach Industrie- und Büroflächen in den USA für Wachstum.

Engineering und Investment Management legen deutlich zu

Der Geschäftsbereich Engineering steigerte seinen Umsatz um 30 Prozent auf 427,8 Millionen US-Dollar. Der Nettoumsatz erhöhte sich um 28 Prozent auf 359,4 Millionen US-Dollar. Nach Angaben von Colliers stärkt die Übernahme von Ayesa Engineering die internationale Präsenz in den Bereichen Infrastruktur, Verkehr, Wasser sowie Immobilien und Gebäude und erweitert das Leistungsangebot entlang des Immobilienlebenszyklus.

Auch das Investment Management entwickelte sich positiv. Der Umsatz stieg um 17 Prozent auf 147,2 Millionen US-Dollar. Der Nettoumsatz, bereinigt um durchlaufende Performance Fees, legte um 15 Prozent auf 135,3 Millionen US-Dollar zu. Laut Colliers wurde das Wachstum sowohl durch das organische Geschäft als auch durch den Beitrag einer jüngsten Akquisition getragen. Zudem investiert das Unternehmen in den Ausbau der Marke Harrison Street Asset Management.

Prognose für 2026 bestätigt

Vor dem Hintergrund der Geschäftsentwicklung bestätigt Colliers den Ausblick für das Gesamtjahr 2026. Das Unternehmen rechnet weiterhin mit einem Wachstum von Umsatz, bereinigtem EBITDA und bereinigtem Ergebnis je Aktie im mittleren Zehnprozentbereich.


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