Die Bayerische hat ihre fondsgebundene nachhaltige Altersvorsorge „Blue Invest“ überarbeitet und an die veränderten Rahmenbedingungen an den Kapitalmärkten angepasst. Hintergrund sind geopolitische Unsicherheiten, politische Eingriffe und zunehmend flexible Erwerbsbiografien, die langfristige Anlageentscheidungen beeinflussen.
Kern der überarbeiteten Lösung bleibt die Investition in nachhaltige Sachwerte über die Pangaea Life Fonds. Diese investieren unter anderem in erneuerbare Energien und Wohnimmobilien. Gleichzeitig erweitert die neue Struktur den Handlungsspielraum: Künftig können bis zu 70 Prozent des Kapitals in nachhaltige Publikumsfonds fließen, während der Mindestanteil der Sachwertfonds bei 30 Prozent liegt.
„Gerade in unsicheren Zeiten suchen viele Menschen nach Stabilität – und finden sie in Sachwerten. Gleichzeitig wächst der Wunsch nach Flexibilität und Teilhabe am Kapitalmarkt“, sagt Martin Gräfer, Vorstand der Bayerischen. „Genau diese Verbindung bringt die neue ‚Blue Invest‘ zusammen. In dieser Form bleibt das Angebot in Deutschland einzigartig. Und wir unterstützen damit konsequent die persönliche Beratung und damit unsere Partnerinnen und Partner im Vertrieb.“
Sinkende Kosten und mehr Spielraum
Parallel zur Öffnung der Anlageoptionen senkt die Bayerische die Kosten der zugrunde liegenden Fonds. Beim Fonds Pangaea Life Blue Energy reduziert sich die jährliche Gebühr von 1,89 Prozent auf 1,24 Prozent, beim Fonds Blue Living von 1,83 Prozent auf 1,14 Prozent. Die Anpassungen gelten sowohl für Neu- als auch für Bestandskunden.
Auch bei Einzahlungen und Entnahmen erweitert der Versicherer die Flexibilität. Zuzahlungen sind künftig bis zu 500.000 Euro möglich, Beiträge lassen sich bis auf das Vierfache erhöhen. Zudem können Versicherte jährlich bis zu vier Entnahmen von jeweils maximal 5.000 Euro aus den Pangaea-Life-Fonds vornehmen. Für liquide Fonds innerhalb der Police gelten noch weitergehende Entnahmemöglichkeiten.
Zusätzlich führt die Bayerische neue Steuerungsoptionen ein. So können Kunden bis zu 20 Prozent ihres Fondsguthabens pro Jahr in das Sicherungsvermögen umschichten. Umgekehrt lassen sich bis zu 50 Prozent des Vermögens, maximal 50.000 Euro, jährlich wieder zurück in Fonds überführen.
Einheitlichere Struktur mit „Hallo Zukunft“
Die Neuerungen bringen die „Blue Invest“ weitgehend auf eine Linie mit der ebenfalls angebotenen Police „Hallo Zukunft“. Beide Produkte folgen nun einer vergleichbaren Struktur, unterscheiden sich jedoch weiterhin bei den spezifischen Regelungen für die Pangaea-Life-Fonds.
Neu ist zudem die Möglichkeit, eine Beitragsbefreiung bei Berufsunfähigkeit ohne Gesundheitsprüfung zu vereinbaren. Voraussetzung ist ein monatlicher Gesamtbeitrag von bis zu 400 Euro, wobei eine Wartezeit von drei Jahren gilt. Alternativ bleibt eine Absicherung mit Gesundheitsprüfung ohne Wartezeit bis zu einem Beitrag von 800 Euro möglich. Ein weiteres Element bleibt die „plusrente“, die weiterhin kostenfrei integriert werden kann und zusätzliche Einzahlungen etwa über Cashback ermöglicht.
„Nachhaltige Geldanlage ist mehr als Ökologie“, sagt Uwe Mahrt, CEO von Pangaea Life. „Es geht darum, einen Mehrwert zu erwirtschaften, der unsere Lebensbedingungen erhält – und unseren Lebensstandard. Ich glaube, dass es dazu persönliche Beratung braucht die sich immer lohnen wird, wenn sie qualifiziert und dauerhaft nah am Kunden bleibt.“















