US-Notenbank dämpft Hoffnung auf frühe Zinssenkung

Holzwürfel mit dem Namen FED auf Dollarscheinen
Foto: PantherMedia
Wohl keine frühe Zinssekung in den USA.

Nach Vorlage der aktuellen Teuerungsrate in den USA hat die US-Notenbank Fed die Euphorie vieler Marktteilnehmer auf eine baldige Zinssenkung zerschlagen.

Die Präsidentin der regionalen Notenbank von Cleveland, Loretta Mester, hat Erwartungen für eine baldige Leitzinssenkung gedämpft. „Meiner Meinung nach ist es im März wahrscheinlich zu früh für eine Zinssenkung“, sagte Mester, am Donnerstag dem Fernsehsender Bloomberg TV. Sie verwies auf die zuvor veröffentlichten Inflationszahlen für Dezember in den USA. Diese zeigten, dass man noch eine restriktive Politik benötige. Mester ist derzeit stimmberechtigt im geldpolitischen Ausschuss der US-Notenbank Fed.

Wenn man weitere Hinweise für einen Rückgang der Inflation in Richtung Inflationsziel sehe, dann werde man Gespräche über Zinssenkungen haben, sagte Mester. Sie gehe davon aus, dass die Inflation im Trend weiter sinke. Die US-Notenbank strebt eine Inflationsrate von zwei Prozent an.
In den USA war die Inflation im Dezember stärker als erwartet gestiegen. Die Jahresrate legte von 3,1 Prozent im Vormonat auf 3,4 Prozent zu. (dpa-AFX)

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