In den kommenden Wochen beginnen zahlreiche Berufsstarter ihre Beamtenlaufbahn in Schule, Verwaltung oder bei der Polizei. Zeitgleich bringt nun die Landeskrankenhilfe (LKH) für die Zielgruppe mit BeihilfeUpgrade eine komplett neue Tariflinie auf den Markt.
Hintergrund: Beamte und Anwärter haben Anspruch auf Beihilfe, wenn sie Leistungen für Arztbesuche oder Medikamente benötigen. Die Beihilfe deckt jedoch immer nur einen Teil der Kosten ab. Wie groß der Ergänzungsbedarf ausfällt, hängt vom Beihilfesatz des Dienstherrn und von der persönlichen Lebenssituation ab.
Die Produktlinie BeihilfeUpgrade soll diese Lücke schließen. Sie besteht aus einem Grundbaustein und verschiedenen Ergänzungen: Eine Grundlage bildet der Restkostentarif, für eine höhere Kostenerstattung stehen die Ergänzungstarife Komfort und Premium zur Verfügung. „Beamte wünschen eine umfassende Absicherung und eine starke Ergänzung zur Beihilfe. Wir sind stolz, mit dem BeihilfeUpgrade Premium ab sofort zu den leistungsstärksten Anbietern zu gehören“, betont Jan-Peter Diercks, Vorstand Vertrieb und Marketing der LKH.
BeihilfeUpgrade Premium mit lückenloser Erstattung
Der Premiumtarif schließt Beihilfelücken mit einer Erstattung von 100 Prozent der versicherten Leistungen, unabhängig davon, ob die Beihilfe gar nicht oder nur teilweise leistet. Der Premiumschutz übernimmt verbleibende Kosten für ambulante, zahnärztliche und stationäre Leistungen, auch über die Höchstsätze der GOÄ und GOZ hinaus.
Bereits die Komfort-Variante erstattet Sehhilfen bis zu einem Rechnungsbetrag von 600 Euro sowie LASIK-Behandlungen bis zu 1.500 Euro je Auge innerhalb von zwei Kalenderjahren. Zahnleistungen werden bis zu den Höchstsätzen der GOÄ oder GOZ übernommen.
Wer eine bessere Behandlung und Unterbringung im Krankenhaus wünscht, kann den Versicherungsschutz zusätzlich um stationäre Bausteine ergänzen – bis hin zur Unterbringung im Ein-Bett-Zimmer.
Günstiger Einstieg für Anwärter
Anwärter erhalten bei den Erstattungsleistungen identische Tarife wie Beamte, profitieren aber von günstigeren Beiträgen. Diercks erklärt: „Anwärter sind eher preisbewusst. Sie möchten vor allem einen bezahlbaren Einstieg, der sich später unkompliziert erweitern lässt. Unser Angebot passt da exakt.“
Die LKH hat die Absicherung flexibel an veränderte Lebenssituationen angepasst und bietet dafür verschiedene Optionen. Versicherte können den Versicherungsschutz innerhalb der Produktlinie ohne erneute Gesundheitsprüfung und ohne Wartezeiten erweitern. Ändert sich der Beihilfeanspruch auf stationäre Wahlleistungen, lässt sich die versicherte Leistung um die Tarife BeihilfeUpgrade Klinik oder Klinik Top erweitern – ebenfalls ohne erneute Gesundheitsprüfung.
Mit der Familiengründung ändert sich die persönliche Situation grundlegend. Die LKH sieht dafür eine Beitragsbefreiung von Kind und einem Elternteil in Elternzeit für bis zu sechs Monate vor.
Beitragsrückerstattung und digitale Services
Die erfolgsabhängige Beitragsrückerstattung der LKH belohnt leistungsfreie Jahre. Beamte erhalten dadurch bis zu vier Monatsbeiträge zurück, Anwärter bis zu sechs Monatsbeiträge. Nach der Verbeamtung auf Probe kommt bei Leistungsfreiheit zusätzlich ein Gesundheitsbonus zur Rückerstattung hinzu.
Versicherte können zudem den digitalen Self-Service der LKH nutzen, um Rechnungen einzureichen, Leistungsabrechnungen abzurufen oder Bescheinigungen anzufordern. Das Kundenportal „Meine LKH“ steht als App und als Desktop-Version rund um die Uhr zur Verfügung. Online-Ärzte und weitere Gesundheitsservices sind für Versicherte der LKH ebenfalls jederzeit erreichbar.














