Maklerstudie: KI wird zum neuen Wettbewerbsfaktor im Versicherungsvertrieb

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KI im Maklergeschäft
Bild: KI-generiert mit ChatGPT / DALL·E
Studie zeigt, wie Versicherungsmakler KI nutzen und welche Erwartungen sie an Versicherer und Maklerpools haben.

Künstliche Intelligenz gewinnt im Maklermarkt an Bedeutung. Eine neue Studie zeigt, dass viele Versicherungsmakler KI bereits einsetzen und darin großes Potenzial sehen. Gleichzeitig ist die Suche nach den passenden Lösungen und Anbietern noch längst nicht abgeschlossen.

Künstliche Intelligenz entwickelt sich zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor im Maklermarkt. Zwar setzen viele Versicherungsmakler bereits auf KI-Anwendungen, doch der Grad der Nutzung unterscheidet sich deutlich. Während einige Betriebe KI fest in ihre Arbeitsabläufe integriert haben, befinden sich viele noch in der Erprobungsphase. Das zeigt die Studie „Digitalisierung & KI im Maklervertrieb: Wie Versicherer im digitalen Makleralltag relevant bleiben“.

Für die Untersuchung befragten das Kölner Marktforschungs- und Beratungsinstitut Heute und Morgen sowie das ITW Institut für Transformation und Weiterbildung in der Assekuranz im April und Mai 2026 insgesamt 284 hauptberufliche Versicherungsmakler. Die Befragung erfolgte über das unabhängige Maklerpanel Maklerbefragung.de.


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Die Ergebnisse zeichnen ein insgesamt positives Bild: Mehr als drei Viertel der Befragten haben bereits Erfahrungen mit KI gesammelt, 40 Prozent nutzen die Technologie regelmäßig im Arbeitsalltag. Zudem setzen 39 Prozent bereits KI-Chatbots ein. Insgesamt sehen 72 Prozent der Makler für ihre Tätigkeit „eher große“ oder „große“ Chancen durch künstliche Intelligenz.

KI soll den Makleralltag erleichtern

„Makler müssen nicht erst grundsätzlich vom Nutzen von KI überzeugt werden“, erklärt Axel Stempel, Geschäftsführer bei Heute und Morgen. „Entscheidend ist vielmehr, KI so in bestehende Prozesse zu integrieren, dass sie im Alltag konkret entlastend wirkt.“

Nach Einschätzung der Studienautoren erwarten Makler deshalb vor allem praxisnahe Anwendungen, die Beratung, Verwaltung, Schadenbearbeitung, Bestandsarbeit oder Kommunikation vereinfachen. Allgemeine Versprechen rund um künstliche Intelligenz seien dagegen weniger gefragt als Lösungen, die sich nahtlos in bestehende Arbeitsprozesse einfügen.

Die Studie zeigt außerdem, dass die Anforderungen je nach Reifegrad unterschiedlich ausfallen. Während Einsteiger vor allem Orientierung benötigen, wünschen sich fortgeschrittene Nutzer Unterstützung bei der Integration von KI in bestehende Systeme und Prozesse.

Wettbewerb um KI-Lösungen noch offen

Bei der Wahrnehmung von KI-Angeboten liegen Maklerpools derzeit vor den Versicherern. Auf die Frage nach führenden Anbietern nennen die Befragten vor allem Fonds Finanz, DEMV/PWX und blau direkt. Gleichzeitig zeigt sich, dass der Markt noch nicht verteilt ist: 42 Prozent der Makler können derzeit keinen bevorzugten Anbieter für KI-Lösungen benennen.

„Wenn es Pools und Verbünden gelingt, KI-Anwendungen intelligent in ihre Systemlandschaften zu integrieren und damit den Arbeitsalltag der Makler spürbar zu vereinfachen, wird sich ihr Einfluss im Maklermarkt weiter erhöhen“, erklärt Prof. Dr. Florian Elert, Geschäftsführer des ITW Instituts für Transformation und Weiterbildung in der Assekuranz GmbH. „Versicherer sollten deshalb prüfen, wie sie sich in diesem dynamischen Themenfeld positionieren und mit konkreten KI-gestützten Mehrwerten ihre Relevanz im Makleralltag weiter ausbauen können.“

Die komplette Studie «Digitalisierung & KI im Maklervertrieb: Wie Versicherer im digitalen Makleralltag relevant bleiben» mit umfangreichen weiteren Ergebnissen, Detailanalysen und Anbietervergleichen kann ab sofort bei HEUTE UND MORGEN bezogen werden (kostenpflichtig).

Weitere Informationen zu Studieninhalten und Bezugsmöglichkeiten sind unter folgendem Link
abrufbar: https://heuteundmorgen.de/wp-content/uploads/2026/08/Studienangebot-DigitalisierungKIMaklervertrieb-2026.pdf


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