Auch OVB wächst im ersten Halbjahr deutlich und erhöht Umsatzziel für 2026

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Mario Freis vor einem Büro-Hintergrund
Foto: OVB / www.cornelisgollhardt.de
Mario Freis, OVB.

Wie Wettbewerber MLP hat auch die OVB Umsatz und Ergebnis im ersten Halbjahr 2026 deutlich gesteigert. Zugleich erweitert der Finanzvermittlungskonzern seine europäische Präsenz um Luxemburg. Warum das Unternehmen nun seine Umsatzprognose anhebt, zeigt der Blick auf die Zahlen.

OVB hat im ersten Halbjahr 2026 den höchsten Halbjahresumsatz seiner Unternehmensgeschichte erzielt. Die Erträge aus Vermittlungen stiegen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 9,3 Prozent auf 237,8 Millionen Euro, teilt das Unternehmen mit. Wachstum verzeichnete der Finanzvermittlungskonzern in allen drei Geschäftsregionen.

Auch die Ertragslage verbesserte sich deutlich. Das operative Ergebnis (Ebit) erhöhte sich von 3,8 Millionen Euro auf 5,4 Millionen Euro und lag damit 41,1 Prozent über dem Vorjahreswert. Das Konzernergebnis nach Ergebnisanteilen anderer Gesellschafter stieg auf 5,8 Millionen Euro und damit um 96,2 Prozent. Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich von 0,21 Euro auf 0,41 Euro.


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Die Zahl der betreuten Kundinnen und Kunden wuchs zum Halbjahresende um 3,9 Prozent auf 4,99 Millionen. Gleichzeitig erhöhte sich die Zahl der hauptberuflichen Finanzvermittlerinnen und Finanzvermittler um 3,8 Prozent auf 6.653.

Leichter Zuwachs in Deutschland

Im deutschen Geschäft stiegen die Erträge aus Vermittlungen leicht von 29,8 Millionen Euro auf 29,9 Millionen Euro. Erstmals steuerte die poool GmbH als zusätzlicher Vertriebskanal neben der OVB Deutschland Umsätze bei. Das Ebit des Segments belief sich auf 1,2 Millionen Euro. Mit der Aufnahme der Geschäftstätigkeit in Luxemburg ist OVB inzwischen in 17 europäischen Ländern vertreten.

CEO Mario Freis sagt: „In einem zunehmend anspruchsvollen Umfeld wächst OVB auch im ersten Halbjahr 2026 sehr deutlich. Mit der Aufnahme der Geschäftstätigkeit in Luxemburg und dem zusätzlichen Vertriebskanal im Segment Deutschland stärken wir unsere europäische Vertriebskraft.“ Vor dem Hintergrund der Geschäftsentwicklung hebt OVB die Prognose für die Erträge aus Vermittlungen im Gesamtjahr 2026 auf 450 bis 490 Millionen Euro an. Zuvor hatte das Unternehmen mit 430 bis 470 Millionen Euro gerechnet. Die Prognose für das operative Ergebnis bleibt unverändert bei zehn bis 15 Millionen Euro.

Auch Wettbewerber MLP hat heute ein kräftiges Plus der Erlöse und des operativen Ergebnisses im ersten Halbjahr 2026 gemeldet. OVB belegt bei der jüngsten Cash.-Hitliste der Allfinanzvertriebe – gemessen an den Provisions-/Honorareinnahmen – Platz vier, MLP Platz zwei.


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