Standard Life Deutschland hebt den Rechnungszins für die Rentenkalkulation zum 1. November 2026 auf 3,25 Prozent an. Die Erhöhung gilt für neu abgeschlossene, sofort beginnende Renten sowie für bestehende Verträge, bei denen die Rentenzahlung jetzt startet.
Es ist die vierte Erhöhung innerhalb von vier Jahren. Im Dezember 2022 hatte Standard Life den Rentenzins von 1,25 auf 1,75 Prozent angehoben. Im August 2023 folgte ein Plus von einem Prozentpunkt auf 2,75 Prozent. Im Dezember 2025 stieg der Satz auf 2,95 Prozent.
Beispielrechnung: 820,34 Euro garantierte Monatsrente
Ein 65-jähriger Kunde, der zum 1. November 2026 einmalig 200.000 Euro in eine sofort beginnende Rente einzahlt, erhält laut Standard Life eine monatliche garantierte Rente von 820,34 Euro. Die Berechnung schließt einen Kapitalschutz im Todesfall ein. Damit liegt die Rente rund fünf Prozent über dem bisherigen Niveau.
Nach Vergleichen des Versicherungsanalystenhauses Morgen & Morgen zählt Standard Life damit derzeit zu den Anbietern mit einer der höchsten sofort beginnenden, vollgarantierten Renten am deutschen Markt.
„Eine Rente ist ein wichtiger, sicherheitsorientierter Baustein im Rahmen der Ruhestandsplanung. Gerade mit einer vollgarantierten Rente können die laufenden Ausgaben bis zum Lebensende planbar abgedeckt werden“, sagt Christian Nuschele, Head of Distribution bei Standard Life Deutschland. „In der Praxis sehen wir allerdings, dass dieser zentrale Vorteil von den Kunden oft unterschätzt wird. Häufig entscheiden sich Kunden bei Vertragsablauf erst einmal für die Kapitalauszahlung, ohne schon einen konkreten Plan zu haben, was mit dem Geld geschehen soll. Das ist definitiv der falsche Weg und kann negative Auswirkungen haben, die durch eine entsprechende Ruhestandsplanung vermieden werden können.“
















