Der deutsche Lebensversicherungsmarkt befindet sich in einem strukturellen Umbruch. Steigende Kosten, wachsender Wettbewerb und regulatorische Veränderungen setzen viele Anbieter unter Druck. Gleichzeitig wächst der Bedarf, bestehende Versicherungsbestände effizient zu verwalten und Kapital gezielt einzusetzen.
Vor diesem Hintergrund positioniert sich die Viridium Gruppe als Partner für die Übernahme und Verwaltung von Lebensversicherungsbeständen. Mit einer neuen Eigentümerstruktur sieht sich das Unternehmen in der Lage, wieder verstärkt Transaktionen umzusetzen und seine Marktrolle auszubauen.
„Die Frage ist nicht, ob die nächste Transaktion kommt, sondern wann“, sagt CEO Dr. Tilo Dresig. „Wir führen eine Reihe sehr relevanter Gespräche. Das Momentum ist da und stimmt uns sehr optimistisch – aber es handelt sich um umfassende strategische Prozesse, die Zeit brauchen.“
Die Neuaufstellung der Gesellschafter bildet die Basis für weiteres Wachstum. Zum Investorenkreis zählen unter anderem T&D Holdings, Allianz, Generali, Santander Insurance, Blackrock sowie der Schweizer Finanzinvestor PG3. Diese Konstellation eröffnet Viridium neue Spielräume für Akquisitionen.
Für das Geschäftsjahr 2025 weist Viridium ein vorläufiges cash-wirksames Gruppenergebnis nach Steuern von rund 366 Millionen Euro aus und erreicht damit das Niveau des Vorjahres. Die Solvency-II-Quote liegt bei etwa 260 Prozent.
Die laufende Mindestverzinsung wurde zum dritten Mal in Folge erhöht. Bei der Entis Lebensversicherung liegt sie bei 3,4 Prozent, bei Proxalto bei 2,7 Prozent. Gleichzeitig sank die Stornoquote auf 1,6 Prozent und damit deutlich unter den Marktdurchschnitt von 2,9 Prozent.
















