Fintech-Start-up TransferWise geht in Japan an den Start

Das europäische Fintech-Start-up Transferwise, das günstige Geldüberweisungen von einem Land ins andere anbietet, expandiert nach Japan.

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Die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt sei für sein Unternehmen ein Schlüsselmarkt, erklärte Firmenchef Taavet Hinrikus am Mittwoch in Tokio zum Start. Transferwise bietet die Überweisungen günstiger an als traditionelle Banken.

Japan sei dabei, sich weiter zu internationalisieren und sei eine der am schnellsten wachsenden Touristen-Destinationen in Asien, hieß es. Fintech-Unternehmen wie das 2010 gegründete Start-up Transferwise nutzen moderne Technologie und treten damit in Konkurrenz zu traditionellen Banken.

Chancen in Japan wegen hoher Bankgebühren

Die Firma sieht Chancen in Japan, weil die dortigen Banken für Überweisungen von einem Land ins andere Gebühren sowie verdeckte Gebühren von bis zu zehn Prozent des Überweisungsbetrages verlangten und das Geld zwei bis fünf Tage unterwegs sei.

Transferwise biete den Service dagegen bis zu drei Mal billiger an und benötige dafür nur ein bis zwei Geschäftstage. Die Transaktionen erfolgen über die Internetseite des Unternehmens. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

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