14. Oktober 2010, 12:05
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VGF: “Der Summit ist und bleibt eine B2B-Veranstaltung”

Cash.: Wird es strukturelle Änderungen in der Veranstaltung geben – wenn ja, welche?

Porr: Um mehr Zeit für Panels und Gespräche zu haben, wird der Aufbau vorgezogen, sodass der Kongress zwei komplette Tage stattfindet. So steht sowohl für die Panels als auch für Meet-and-greet mehr Zeit zur Verfügung. Die Vorstellung und Analyse der Branchenzahlen 2010 erfolgt bereits zur Veranstaltungseröffnung im Plenum und nicht in einer gesonderten Pressekonferenz.

Cash.: Bleiben Zielsetzung und Zielgruppe?

Porr: Der VGF Summit ist und bleibt eine B2B-Veranstaltung, unsere Zielgruppe sind Anbieter und Vertriebe. Ziel ist es, den Teilnehmern aktuelle und praxisrelevante Informationen zum Markt der geschlossenen Fonds zu vermitteln und sie optimal auf das Jahr 2011 vorzubereiten. Insbesondere im Hinblick auf die neuen Anforderungen, die aus der Regulierung resultieren.

Cash.: Neben großer Resonanz in vielen Medien gab es teils auch kritisches Feedback zur Erhebung der Branchenzahlen durch den VGF. Wird es in diesem Bereich Anpassungen geben?

Porr: Die Fragen, die zur Methodik der Branchenzahlenerhebung aufgeworfen wurden, sind geklärt. Wir haben klare Definitionen geschaffen. Ansparfonds werden in voller Höhe auf das platzierte Eigenkapital angerechnet. Und zwischen Publikumsfonds und institutionellen Investoren erfolgt in unserer Erhebung eine strikte Trennung und eine gesonderte Darstellung.

Cash.: Welche inhaltlichen Schwerpunkte wollen Sie beim zweiten VGF Summit setzen, welche Themen sollen in den Panels diskutiert werden?

Porr: Ein zentrales Thema des VGF Summits 2011 wird die anstehende Regulierung und deren Umsetzung sein. Dies ist auch Inhalt des VGF Sonderpanels, in denen mit Experten aus Branche und Politik über die Zukunft des Marktes nach der Regulierung diskutiert wird. Generell haben wir als Oberthemen für die Panels die verschiedenen Assetklassen, Recht und Steuern sowie Vertrieb vorgegeben.

Cash.: Welche Themen werden die Verbandsmitglieder und die Branche insgesamt aus Ihrer Sicht im kommenden Jahr besonders bewegen?

Porr: In erster Linie geht es den Unternehmen darum, gute Produkte in den Markt zu bringen. Darüber hinaus wird aber ganz deutlich das Thema Regulierung die Arbeit unserer Mitglieder bestimmen. Wie stelle ich mich auf die neuen Rahmenbedingungen ein? Wie muss ich meine Strukturen und Prozesse verändern? Dieses Thema wird viel Zeit beanspruchen und einen hohen Aufwand kosten.

Seite 3: Regulierung – VGF begrüßt gewerberechtliche Regelung

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