13. Januar 2014, 09:58
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

DFI vergibt 4,5 Sterne für die Leistungsbilanz 2012 der Dr. Peters Group

Das Deutsche Finanzdienstleistungs-Institut (DFI) hat die Leistungsbilanz 2012 der Dortmunder Dr. Peters Group mit 4,5 von sechs möglichen Sternen als “sehr gut” beurteilt.

Schiffsfonds

Anselm Gehling, CEO der Dr. Peters Group

Das Emissionshaus kann eine Historie von 35 Jahren, ein Investitionsvolumen von 6,8 Milliarden Euro und über drei Milliarden Euro Eigenkapital vorweisen. Davon entfallen rund 60 Prozent auf Schiffs-, 27 Prozent auf Flugzeug- und zehn Prozent auf Immobilienfonds.

Dr. Peters zählt damit zu den erfahrensten und größten Emissionshäusern. Die Historie ist eng mit Jürgen Salamon verbunden, der 1979 in das Unternehmen eintrat und es 1990 vollständig übernahm. Nach dem überraschenden Tod des Inhabers im November 2012 hat Anselm Gehling die Führung der Gruppe übernommen.

Ausgezeichnete Performance der Flugzeugfonds

Bis Ende 2012 erreichten die auswertbaren Fonds insgesamt 80,3 Prozent der geplanten Betriebsergebnisse. Insbesondere die Performance der Schiffsfonds wird durch die anhaltende Krise seit 2008 schwer belastet. Die Flugzeugfonds hingegen stechen mit einer ausgezeichneten Performance hervor, so die DFI-Analyse. Sie erreichen oder übertreffen bisher fast alle die Planwerte.

55 Fonds wurden bereits wieder beendet und brachten den Anlegern im Schnitt einen Kapitalrückfluss von 149,1 Prozent ihrer Einlage. Drei Immobilien- und 14 Schiffsfonds endeten hierbei mit einem Verlust für die Anleger. Elf dieser Schiffsfonds mussten aufgrund eines BGH-Urteils vom 12. März 2013 nachträglich Insolvenz anmelden. Die Bandbreite der Exit-Ergebnisse aller Fonds liegt zwischen sieben und 393 Prozent Gesamtrückfluss.

Vorbildliche Transparenz der Leistungsbilanz

Die von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young geprüfte Leistungsbilanz ist nach Beurteilung des DFI vollständig und zeichnet sich durch eine vorbildliche Transparenz aus.

Das zur Cash.-Medien AG gehörende Deutsche Finanzdienstleistungs-Institut GmbH (DFI) ist Spezialist für die Analyse der Leistungsbilanzen von Initiatoren. Die Prüfung umfasst die Emissionserfahrung des Unternehmens, die Vollständigkeit der Angaben, die Investitionsphasen und Exits der Fonds sowie deren Zielerreichung. (ms)

Foto: Dr. Peters Group

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Ausreißer oder Serienschaden? Elementarschäden werden Normalität

In der öffentlichen Wahrnehmung werden die mittlerweile üblichen Herbst-Stürme kaum noch beachtet. Kein Wunder, denn die Gefahr „Sturm“ ist als „Klassiker“ in aller Regel ohne Selbstbeteiligung im Hausrat- oder Wohngebäudetarif mitversichert. Ein Beitrag von Michael Neuhalfen, Leiter Vertrieb ALTE LEIPZIGER

mehr ...

Immobilien

Trotz Corona ins Eigenheim: Was Immobilieninteressenten jetzt beachten sollten

Das eigene Zuhause ist wichtiger denn je: Selten zuvor waren die Menschen so viel zuhause wie jetzt in der Corona-Krise. Die eigenen vier Wände sind für viele zum Schutzraum geworden. Hier verbringen sie Zeit mit der Familie, arbeiten im Home-Office oder bringen ihren Kindern Mathe und Deutsch bei. „Die Corona-Pandemie mit all ihren Einschränkungen des Alltags hat in vielen Menschen den Wunsch nach Wohneigentum gestärkt“, sagt Roland Hustert, Geschäftsführer der LBS Immobilien NordWest.

mehr ...

Investmentfonds

Wirecard-Skandal: Scholz will Finanzaufsicht stärken

Bundesfinanzminister Olaf Scholz will die deutsche Finanzaufsicht, ausgelöst durch den Wirecard-Skandal, mit mehr Durchgriffsrechten ausstatten.

mehr ...

Berater

Soli-Umfrage: Mehrheit der Deutschen erwägt Soli-Ersparnis in Altersvorsorge zu investieren

Willkommener Geldsegen für eine finanziell selbstbestimmte Zukunft: Die Deutschen begrüßen die „Soli-Abschaffung“ und erwägen die Ersparnis für die eigene Altersvorsorge einzusetzen. Das geht aus einer von Swiss Life Select in Auftrag gegebenen repräsentativen YouGov-Studie mit 2.048 Personen hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Immer weniger Deutsche wollen reich werden

Nur noch eine knappe Mehrheit der Deutschen findet es erstrebenswert, reich zu sein. Gleichzeitig werden die Chancen auf ein hohes Vermögen immer schlechter eingeschätzt – auch wegen Corona. Das ergab eine repräsentative Umfrage der GfK für die “4. Reichtumsstudie” des Private-Equity-Spezialisten RWB Group.

mehr ...

Recht

Wirecard-Skandal – Wirtschaftsprüfer im Auge des Sturms

Der Bilanzskandal um den mittlerweile insolventen Zahlungsdienstleister Wirecard hat Anleger Milliarden gekostet. Mittlerweile steht auch der zuständige Wirtschaftsprüfer EY im Fokus. Der Prozessfinanzierer Foris AG arbeitet mit führenden Bank- und Kapitalrechtskanzleien an gemeinsamen Lösungen.

mehr ...