12. März 2019, 07:53
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Führt politische Unsicherheit zu mehr Angst vor der Geldanlage?

Wie stark beeinflusst die politische Unsicherheit, die Angst vor Altersarmut und die Renditeerwartungen an verschiedene Anlageklasse das Anlegeverhalten der Deutschen? Das hat eine Studie von Forsa im Auftrag der Gothaer Asset Management untersucht. Das sind die Ergebnisse:

Führt politische Unsicherheit zu mehr Angst vor der Geldanlage?

Wie die Deutschen ihr Geld auf verschiedene Anlage- und Sparformen aufteilen, wird auch von der politischen Lage beeinflusst.

Die politische Unsicherheit wirkt sich mittlerweile auch auf das Anlageverhalten der Deutschen aus. 31 Prozent der Deutschen geben an, dass dieser Umstand ihre Anlageentscheidungen beeinflusst, im Vorjahr waren es nur 21 Prozent.

Das ist ein Ergebnis einer Studie zum Anlageverhalten der Deutschen, die Forsa Politik- und Sozialforschung im Auftrag der Gothaer AM durchgeführt hat.

Widersprüchliche Aussagen zur Inflation

Zunehmenden Einfluss auf das Anlageverhalten hätte daneben auch die wirtschaftliche Lage in Deutschland (39 Prozent, Vorjahr 33 Prozent). Zur Inflation macht die Studie jedoch widersprüchliche Aussagen.

34 Prozent der Befragten würden laut der Gothaer AM die Gefahr einer Inflation wahrnehmen, im Vorjahr seien es noch 30 Prozent gewesen.

Gleichzeitig würden 58 Prozent einen starken Preisanstieg und eine Entwertung der Geldanlagen fürchten, während es 2018 und 2017 noch 63 Prozent der Befragten gewesen seien.

Seite zwei: Gestiegenes Sicherheitsbedürfnis

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