26. April 2016, 08:45
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Fintechs in Deutschland: Große Investitionen, kleiner Marktanteil

Kapitalgeber in Deutschland sehen in den heimischen Fintechs immer attraktivere Investitionsziele. Das lassen zumindest die seit 2012 rasant gestiegenen Investitionen vermuten. Laut einer Analyse der Düsseldorfer Unternehmensberatung Barkow Consulting haben sich diese von 36 Millionen Euro im Jahr 2012 auf 276 Millionen Euro in 2015 (Stand Mitte Dezember) erhöht.

Das Interesse der Investoren an den jungen Unternehmen ist weiterhin groß. Im vergangenen November hat einer der größten deutschen Venture Capital Gesellschaften Deutschlands, die Kölner Dieter von Holtzbrinck Ventures GmbH, gemeinsam mit der NORD/LB Norddeutsche Landesbank ein Unternehmen zum Aufbau von Fintechs gegründet.

Wie erfolgreich die jungen Unternehmen tatsächlich im Markt sein werden, muss sich indes noch zeigen. So räumte Deutsche-Bank-Co-Chef Jürgen Fitschen zwar unlängst ein, dass die Fintechs eine Bereicherung seien, da sie die Banken dazu brächte, sich mehr um Innovationen zu kümmern.

Fintechs in Deutschland: Große Investitionen, kleiner Marktanteil

Quelle: Barkow Consulting

Eine ernstzunehmende Konkurrenz sind sie seiner Ansicht nach aber nicht. “Die Fintechs geben Anstöße zu Veränderungen, aber sie werden die Banken nicht ersetzen”, so Fitschen.

Seite drei: Großer Einfluss trotz geringer Marktanteile

Weiter lesen: 1 2 3

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Getsafe-Chef Wiens: “Insurtechs sind krisenfest”

In der vergangenen Woche ist das US-amerikanische Insurtech Lemonade an die Börse gegangen, das Versicherungen per Smartphone-App anbietet. Der Aktienwert hat sich binnen 24 Stunden verdoppelt, die Bewertung des Unternehmens lag kurzfristig bei über vier Milliarden Dollar. Für Christian Wiens, CEO und Gründer des Wettbewerbers Getsafe, ist dies “ein positives Signal”.

mehr ...

Immobilien

Cash.EXTRA Wohngebäude-Versicherung: Schutz vor Extrem-Risiken

Eine Immobilie ist ein wertvoller Besitz. Egal ob Haus oder Wohnung. In beidem stecken erhebliche Werte. Daher sollte der Versicherungsschutz für Haus und Wohnen eigentlich essenziell sein, ist es aber bei Weitem nicht. Mit welchen Herausforderungen Versicherer und Assekuradeure zu kämpfen haben, zeigt das Cash.Extra Wohngebäudeversicherung mit Domcura-Produktvorstand Rainer Brand, Thomas Nairz, Hauptbevollmächtigter bei Iptiq Deutschland und Michael Neuhalfen, Leiter Vertrieb bei der Alte Leipziger Allgemeine.

mehr ...

Investmentfonds

Grönemeyer initiiert neuen Gesundheitsfonds

„Medizin mit Herz und Seele“. Das ist das Motto von Professor Dietrich Grönemeyer. Der Arzt, Wissenschaftler, Publizist, Unternehmer und Investor ist bisher an einer Reihe von nichtbörsennotierten Unternehmen beteiligt. Jetzt hat er einen Gesundheitsfonds initiiert, der seinen Namen trägt, den „Grönemeyer Gesundheitsfonds Nachhaltig“.

mehr ...

Berater

Wenn das Smartphone zur Versicherungszentrale wird

Das Smartphone dürfte sich in den kommenden Jahren zu einem wichtigen Vertriebskanal für Versicherungen entwickeln. Zwar haben bislang nur sechs Prozent der Bundesbürger eine Versicherung über ihr Smartphone abgeschlossen, jeder Dritte (33 Prozent) kann es sich aber in Zukunft vorstellen. Das ist das Ergebnis einer Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

mehr ...

Sachwertanlagen

Immer weniger Deutsche wollen reich werden

Nur noch eine knappe Mehrheit der Deutschen findet es erstrebenswert, reich zu sein. Gleichzeitig werden die Chancen auf ein hohes Vermögen immer schlechter eingeschätzt – auch wegen Corona. Das ergab eine repräsentative Umfrage der GfK für die “4. Reichtumsstudie” des Private-Equity-Spezialisten RWB Group.

mehr ...

Recht

ifo Institut: Ein Fünftel der deutschen Firmen hält sich für gefährdet

Ein gutes Fünftel der deutschen Unternehmen sieht sein Überleben durch die Coronakrise gefährdet. Das ergibt sich aus der neuesten Umfrage des ifo Instituts. 21 Prozent der Firmen antworteten im Juni, die Beeinträchtigungen durch Corona seien existenzbedrohend. „In den kommenden Monaten könnte sich eine Insolvenzwelle anbahnen“, sagt ifo-Forscher Stefan Sauer. Welche Branche sich als besonders gefährdet einschätzt.

mehr ...