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20. November 2014, 09:00
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LVRG: Makler fürchten Schwächung

Die Mehrheit der unabhängigen Finanz- und Versicherungsmakler sieht durch das Lebensversicherungsreformgesetz (LVRG) hauptsächlich Maklerunternehmen betroffen, so eine aktuelle Umfrage. Maklerpools sehen die Befragten demnach durch das neue Gesetz nicht bedroht.

Studie: LVRG wird Makler härter als Pools treffen

Laut der aktuellen Studie meinen die Befragten, dass das LVRG Makler härter treffen wird als Maklerpools.

Für das Vertiefungsthema “Maklerpools” der Studie “Makler-Absatzbarometer” hat das Kölner Marktforschungs- und Beratungsinstitut YouGov im Zeitraum vom 22. bis 31. September 2014 bundesweit 228 unabhängige Finanz- oder Versicherungsvermittler befragt. Demnach erwarten rund zwei Drittel der befragten Makler (64 Prozent),  dass das LVRG Maklerbüros gegenüber Maklerpools und Versicherern schwächen wird.

Maklerpools werden laut der Studie von den Maklern als weniger betroffen eingeschätzt.So glauben 63 Prozent der Makler nicht, dass das LVRG spätestens ab 2016 den Maklerpools die Existenzgrundlage entziehen wird. Der Anteil der Makler mit Poolanbindung ist mit 84 Prozent ungebrochen hoch, so die Studie. Lediglich 16 Prozent der klein- und mittelständigen Maklerbüros – meist die größeren – nutzen demnach keinen Maklerpool. Auch die Anzahl der genutzten Pools liegt unter den Maklern mit Poolanbindung nahezu unverändert seit 2012 bei 2,4 im Durchschnitt.

Bestandssicherheit hat Priorität

Ein absolutes Muss ist der Studie zufolge für 36 Prozent der Makler ein rechtlich abgesichertes Bestandssicherungssystem geworden. Weitere 39 Prozent der Befragten halten  demnach die Bestandssicherheit zumindest für wichtig. Rund ein Fünftel der Makler sind laut der Studie mit ihren aktuellen Maklerpool hinsichtlich der Rechtssicherheit zur Bestandssicherung unzufrieden.

Auffällig bei der Beurteilung einzelner Maklerpools ist demnach eine teilweise starke Polarisierung der Bestandssicherungssysteme bei Beendigung der Zusammenarbeit, was auf eine unklare Informationslage für viele Makler hindeutet. (jb)

Foto: Shutterstock

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