Anzeige
17. Juni 2014, 11:06
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Infinus-Haftungsdach: Anmeldefrist verlängert

Im Insolvenzverfahren über das Infinus AG Finanzdienstleistungsinstitut hat das zuständige Insolvenzgericht Dresden die Frist zur Anmeldung der Insolvenzforderungen verlängert und den Berichtstermin sowie den Stichtag für die Prüfung der Forderungen verschoben.

Infinus-Haftungsdach: Insolvenzverwalter informiert über Terminverschiebung

Bruno M. Kübler: “Die außergewöhnlich hohe Anzahl von circa 70.000 Forderungen stellt das Insolvenzgericht, die Insolvenzverwaltung und die beteiligten Dienstleister vor ungewöhnliche technische und organisatorische Herausforderungen.”

Im Insolvenzeröffnungsbeschluss hatte das Gericht zunächst einen Fristablauf zur Anmeldung der Forderungen gegenüber des Haftungsdachs der Infinus-Gruppe auf den 26. Juni, den Berichtstermin auf den 8. Juli und den Termin zur Prüfung der zur Tabelle angemeldeten Forderungen im schriftlichen Verfahren auf den 27. Oktober 2014 bestimmt. Der Insolvenzverwalter des Infinus-Haftungsdachs Bruno M. Kühler hat nun die Gläubiger informiert, dass das Gericht diese Termine nun aufgehoben hat. Das gehe aus einem Beschluss vom 13. Juni 2014 hervor.

Die Frist zur Anmeldung der Insolvenzforderungen wurde bis zum 7. November 2014 verlängert. Der Berichtstermin wurde vom 8. Juli 2014 auf den 14. Januar 2015 und der Stichtag für die Prüfung der Forderungen auf den 2. März 2015 verschoben.

Organisatorischer Aufwand soll minimiert werden

Die Verschiebung sei angesichts der enormen Zahl von rund 70.000 zu erwartenden Forderungsanmeldungen gegen das Infinus-Haftungsdach und des damit verbundenen erheblichen organisatorischen Aufwands notwendig geworden, heißt es in einem Schreiben an die Gläubiger.

Um dennoch eine möglichst schnelle Bearbeitung der Forderungen zu ermöglichen, ist demnach geplant, elektronisch lesbare Forderungsanmeldungsunterlagen zu versenden. Der Versand dieser Unterlagen soll bis Ende August 2014 erfolgen. Die Infinus-Gläubiger werden gebeten, den Versand dieser Unterlagen abzuwarten und die Anmeldung ihrer Forderungen nur mit den dann übermittelten Unterlagen vorzunehmen. (jb)

Foto: Kübler Rechtsanwälte

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...