Die Allianz Private Krankenversicherung (APKV) bietet seit dem 1. Oktober 2026 mit „MeinKrankenhausschutz“ eine neue stationäre Zusatzversicherung an. Die drei Tarifstufen „Smart“, „Plus“ und „Best“ richten sich an gesetzlich Versicherte, die sich individuell für einen Krankenhausaufenthalt absichern wollen. „Smart“ bietet soliden Schutz zum günstigen Beitrag, „Plus“ setzt auf ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis, „Best“ stellt die umfassende Leistung in den Vordergrund.
Anke Idstein, Vorständin der Allianz Privaten Krankenversicherung, verweist auf die geringe Verbreitung bisheriger Zusatzschutzpolicen: „Rund 90 Prozent der gesetzlich Versicherten haben keine stationäre Zusatzversicherung. Das sind über 65 Millionen Menschen, die nicht selbst entscheiden können, wer sie behandelt, wie sie untergebracht sind und ob sie die Ruhe und Atmosphäre bekommen, die sie für ihre Genesung brauchen. Mit ‚MeinKrankenhausschutz‘ geben wir Menschen die Möglichkeit, heute – solange sie gesund sind – zu bestimmen, wie sie im Ernstfall versorgt werden möchten.“
„MeinKrankenhausschutz Smart“ umfasst die freie Arzt- und Krankenhauswahl, Privatkliniken ausgenommen. Die Versicherung kommt für die Unterbringung im Zweibettzimmer sowie für die Behandlung durch den Chefarzt auf. Bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren übernimmt sie zudem die Kosten der Unterbringung für eine Begleitperson, das sogenannte „Rooming-In“, und erstattet auch bei ambulanten Operationen im Krankenhaus.
Drei Tarifstufen mit unterschiedlichem Leistungsumfang
„MeinKrankenhausschutz Plus“ ergänzt die Leistungen von „Smart“ um eine Einbettzimmeroption und übernimmt die Kosten für eine Haushaltshilfe in Höhe von 50 Euro pro Tag für maximal 30 Tage im Jahr. Hinzu kommen eine Entbindungspauschale von 300 Euro und ein Ersatz-Krankenhaustagegeld von 50 Euro pro Tag, falls Versicherte auf ihre Wahlleistungen verzichten.
„MeinKrankenhausschutz Best“ übernimmt darüber hinaus die Kosten für Behandlung und Unterbringung in Privatkliniken sowie für eine Verlegung in ein Krankenhaus nach Wunsch. Der Tarif sieht höhere Leistungen für Haushaltshilfe und Entbindung vor und umfasst Reha-Leistungen von 50 Euro am Tag für bis zu 30 Tage im Jahr, die Erstattung der gesetzlichen Zuzahlung von derzeit 10 Euro am Tag sowie die Übernahme von Fahrt- und Transportkosten.
„Mit ‚MeinKrankenhausschutz Best‘ erhalten Versicherte vollen Privatpatientenstatus im Krankenhaus“, sagt Idstein. „Wir erstatten die Kosten zu 100 Prozent bis zur tariflichen Obergrenze auch in der Privatklinik – selbst wenn die gesetzliche Krankenversicherung keine Leistungen übernimmt. Das ist einzigartig am Markt.“
Tarife mit und ohne Alterungsrückstellungen
Die APKV bietet alle neuen Tarife wahlweise mit oder ohne Alterungsrückstellungen an. Tarife ohne Alterungsrückstellungen ermöglichen einen günstigeren Einstieg und richten sich vor allem an jüngere Versicherte. Bei Tarifen mit Alterungsrückstellungen legt der Versicherer einen Teil des Beitrags verzinslich an und reserviert ihn für die Zukunft, da mit dem Alter auch das Risiko steigt, krank zu werden und Versicherungsschutz in Anspruch zu nehmen. Die Rückstellungen sollen die Beiträge auch bei steigenden Gesundheitskosten im Alter bezahlbar halten. Ab dem 45. Geburtstag stellt die APKV Versicherte in Tarifen ohne Alterungsrückstellungen automatisch auf die Variante mit Alterungsrückstellungen um.
Kundinnen und Kunden, die ab dem 1. Juli 2026 einen der bisherigen stationären Tarife „KrankenhausPlus“ oder „KrankenhausBest“ abgeschlossen haben, können unter bestimmten Voraussetzungen ohne Gesundheitsprüfung in die neuen Tarife wechseln. Das gilt für alle Tarifstufen von „MeinKrankenhausschutz“, auch für höhere Absicherungsniveaus sowie für Varianten mit oder ohne Alterungsrückstellungen. Der Wechsel muss bis zum 31. Dezember 2026 beantragt werden, eine einfache Willenserklärung genügt.
Hohe Nachfrage nach zusätzlicher Absicherung
Laut Statistischem Bundesamt wurden 2024 insgesamt 17,5 Millionen Menschen in deutschen Krankenhäusern behandelt und verbrachten dort im Schnitt sieben Tage. Wahlleistungen wie Einbettzimmer oder Chefarztbehandlung verursachen dabei Zusatzkosten, die gesetzlich Versicherte selbst tragen müssen. Einer repräsentativen YouGov-Studie zufolge gehen 70 Prozent der Befragten davon aus, dass jeder Einzelne künftig mehr Verantwortung für die eigene Gesundheit übernehmen muss. Eine Ipsos-Erhebung zeigt: 75 Prozent sind der Ansicht, dass sie mehr für ihre Gesundheit tun müssten.
„Wer heute vorsorgt, kann im Ernstfall selbst entscheiden, wie und von wem er oder sie im Krankenhaus behandelt wird. Genau diese Wahlmöglichkeiten werden wichtiger, wenn Menschen mehr Verantwortung für ihre Gesundheit übernehmen“, sagt Idstein.















