Nach Daten des Baufinanzierungsvermittlers Baufi24 lag der durchschnittliche Zinssatz für ein Immobiliendarlehen mit zehnjähriger Zinsbindung im Juni bei effektiv 4,06 Prozent, nach 4,02 Prozent im Mai. Über alle Laufzeiten hinweg stieg der Durchschnittszins von 4,04 Prozent auf 4,07 Prozent.
Die anfängliche Tilgung blieb nahezu unverändert und sank nur leicht von 2,29 Prozent auf 2,28 Prozent. Dank des höheren Eigenkapitaleinsatzes verbesserte sich die durchschnittliche Eigenkapitalquote von 27,4 Prozent auf 27,8 Prozent.
Die monatliche Belastung zog dadurch – trotz der höheren Zinsen – nur moderat an: Im Durchschnitt zahlen Baufi24-Kunden, die im Juni ihre Finanzierung abschlossen, 1.468 Euro pro Monat und damit 25 Euro mehr als im Mai (1.443 Euro).
Ausblick von Oliver Kohnen, Geschäftsführer von Baufi24: „Der durchschnittliche Bauzins ist im Juni zwar noch einmal gestiegen, doch zum Monatsende war bereits eine leichte Entspannung erkennbar. Auch lag der Bestzins im Juni mit 3,96 % wieder leicht unter der 4-Prozent-Marke. Die 10-jährige Bundesanleihe bewegte sich im Juni zwischen 2,85 % und knapp 3,0 %. Auch in diesem etwas volatileren Umfeld bieten sich also Chancen und Immobilienkäufe bleiben finanzierbar – wenn sie gut vorbereitet sind und die finanzielle Basis stabil ist. Unter Druck stehen jedoch Käufer, die auf einen hohen Fremdkapitalanteil angewiesen sind.“













