Pflegekosten fressen Altersvorsorge: Ideal startet Vertriebsoffensive für Makler

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Foto: Ideal
Pflege ist Altersvorsorge: Die Ideal startet eine neue Vertriebskampagne

Der monatliche Eigenanteil im Pflegeheim hat sich seit 2018 auf 3.542 Euro nahezu verdoppelt und bedroht damit das, was Kunden ein Leben lang angespart haben. Die Ideal Versicherung startet deshalb eine bundesweite Initiative, die Vermittler mit Argumenten und Tools ausstattet.

Wer Kunden beim Vermögensaufbau begleitet, aber das Pflegekostenrisiko nicht adressiert, hinterlässt eine Beratungslücke – mit wachsender Haftungsrelevanz. Denn die Kosten für stationäre Pflege steigen seit Jahren deutlich schneller als die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung. Seit 2018 hat sich der monatliche Eigenanteil im Pflegeheim von 1.772 auf 3.542 Euro nahezu verdoppelt.


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Laut Barmer Pflegereport 2024 werden 62 Prozent der Männer und 88 Prozent der Frauen im Laufe ihres Lebens pflegebedürftig. Die Zahl der heute rund sechs Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland dürfte bis 2040 auf rund acht Millionen steigen. Die gesetzliche Pflegeversicherung deckt dabei nur einen Teil der anfallenden Kosten – den Rest tragen Betroffene und ihre Familien selbst.

Die Ideal Versicherung nimmt diese Versorgungslücke zum Anlass für eine bundesweite Kampagne unter dem Titel „Pflegevorsorge ist Altersvorsorge“. Sie richtet sich an Makler und Vermittler und soll Pflegeabsicherung als festen Bestandteil der Ruhestandsplanung etablieren.

Reformdebatte schafft Beratungsanlass, liefert aber keine Entlastung

Christoph Glinka, Bereichsleiter Marketing und Vertrieb bei der Ideal Versicherung, warnt davor, auf politische Reformen zu warten: „Auch wenn die Soziale Pflegeversicherung reformiert werden soll, dürfen Bürger nicht auf Entlastungen bei den Pflegekosten hoffen. Die geplante Reform ist primär als Rettungsschirm für die Kassen konzipiert und keineswegs ein Rundum-sorglos-Paket für die Versicherten.“

Für Vermittler ergibt sich daraus ein konkreter Gesprächsaufhänger: Die laufende Reformdebatte rückt das Thema in den öffentlichen Fokus, ohne dass Kunden mit substanzieller Entlastung rechnen können. Wer ein Altersvorsorgedepot aufbaut oder bestehende Sparverträge betreut, sollte daher die Frage stellen, wie dieses Kapital im Pflegefall gesichert bleibt. „Altersvorsorgeberatung darf nicht beim Vermögensaufbau enden. Sie muss auch die Frage beantworten, wie dieses Vermögen im Pflegefall geschützt wird“, sagt Glinka.

Schnellrechner für Gesprächseinstieg

Als praktisches Werkzeug für den Beratungsalltag stellt die Ideal einen Schnellrechner namens Pflegeeasy bereit. „Mit nur einer einzigen Eingabe erhält der Vermittler sofort vier passende Angebote für die Pflegeabsicherung“, erklärt Glinka. „So kann man dem Kunden schnell und einfach einen Preis nennen und die Pflegeberatung nahtlos integrieren.“

Ergänzend dazu steht ein digitales Vertriebspaket zum Download bereit, das Gesprächsleitfäden, Social-Media-Vorlagen, Erklärvideos und Büroplakate enthält. Die Ideal OnlineAkademie bietet kampagnenbegleitend Webinare zur gesetzlichen Pflegereform (PNOG) an.

Verkürzte Gesundheitsfragen ab September 2026

Zum 1. September 2026 startet eine zeitlich begrenzte Aktion: Bis Ende des Jahres gelten für die Pflegerente stark verkürzte Gesundheitsfragen. Das soll den Zugang zur Absicherung für Kunden erleichtern, die an einem umfangreichen Gesundheits-Check scheitern würden.


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