So hoch sind die Kaufpreise in deutschen Skiregionen

Preislich zwar nicht an der Spitze, dafür mit über sechs Millionen Übernachtungen beliebteste Skiregion Deutschlands ist der Landkreis Oberallgäu. Die Preise bewegen sich laut Immowelt im Mittelfeld: 2.860 Euro pro Quadratmeter müssen Immobilienkäufer dort für eine Eigentumswohnung oder ein Haus investieren.

In allen süddeutschen Landkreisen gelte: Suchen Käufer direkt in den beliebten Wintersportorten wie Garmisch-Partenkirchen oder Oberstdorf, müssen sie mit nochmals deutlich höheren Preisen rechnen. Dort ist die Nachfrage nach Immobilien besonders groß, was die Preise nach oben treibt.

Mitteldeutschland für Käufer am günstigsten

Beliebte Skigebiete gibt es in Deutschland aber nicht nur in den Alpen. Auch in den Mittelgebirgen kommen Wintersportler auf ihre Kosten. Im Gegensatz zum Süden ist Wohneigentum dort günstiger zu haben. Mit 760 Euro pro Quadratmeter zahlen Immobilienkäufer am Fuße des Brocken im niedersächsischen Landkreis Goslar am wenigsten.

Grund für die niedrigen Quadratmeterpreise ist laut Immowelt unter anderem die strukturschwache Region rings um den Harz. Das zeige sich auch beim Blick auf die angebotenen Immobilien. Zwar seien diese größtenteils sehr günstig, allerdings oft auch renovierungsbedürftig.

Ähnlich verhalte es sich im hessischen Waldeck-Frankenberg (960 Euro) und im Hochsauerlandkreis in Nordrhein-Westfalen (970 Euro), wo Kaufimmobilien nur minimal teurer sind. Beide Landkreise grenzen direkt aneinander und werden vom Rothaargebirge getrennt. Viele Immobilien würden daher einen wunderbaren Blick auf die umliegenden Berge bieten. Hinzu komme, dass die beiden großen Skigebiete Willingen und Winterberg sowohl für Wintersportler als auch im Sommer für Wanderer und Kletterer ein beliebtes Reiseziel sind. (bk)

Foto: Shutterstock

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