vfm-Gruppe wächst 2025 um 42 Prozent – organisches Wachstum statt Investorenmodell

Foto: vfm-Gruppe
Klaus Liebig, vfm: "Unser Wachstum ist organisch entstanden."

Die vfm hat ihren Courtageumsatz 2025 deutlich gesteigert und setzt dabei konsequent auf organisches Wachstum. Neben dem Ausbau des Geschäftsmodells AOplus sieht der Maklerverbund seine Unabhängigkeit als entscheidenden Erfolgsfaktor. Welche Rolle dabei Datenhoheit und langfristige Partnerschaften spielen.

Die vfm-Gruppe hat ihren Gesamt-Courtageumsatz im Geschäftsjahr 2025 um 42 Prozent auf 89,6 Millionen Euro erhöht, teilt das Unternehmen mit. Demnach basiert das Wachstum ausschließlich auf organischer Entwicklung. In einem Markt, der zunehmend von Übernahmen und Konsolidierung geprägt ist, sieht sich die inhabergeführte Unternehmensgruppe damit in ihrer langfristig ausgerichteten Strategie bestätigt.


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„Viele reden heute über Wachstum, meinen aber in Wahrheit Übernahmen, Investorenkapital oder neue Beteiligungskonstrukte. Wir zeigen, dass es auch anders geht“, sagt Klaus Liebig, geschäftsführender Gesellschafter der vfm-Gruppe. „Unser Wachstum ist organisch entstanden – auf Basis von Vertrauen, langfristigen Beziehungen und einem Geschäftsmodell, das auf Verlässlichkeit setzt. Wir sind inhabergeführt, denken nicht in Exit-Szenarien und bleiben unabhängig. Genau das schafft Stabilität und macht uns für Vermittler und Produktgeber zu einem verlässlichen Ansprechpartner.“

Zu den wichtigsten Wachstumstreibern zählte 2025 nach Unternehmensangaben das neue Geschäftsmodell AOplus. Damit unterstützt die vfm-Gruppe Versicherer bei der Weiterentwicklung ihres Ausschließlichkeitsvertriebs. Liebig sieht darin einen besonderen Vertrauensbeweis: „Wenn Versicherer uns in AOplus ihren Ausschließlichkeitsvertrieb und damit ein hoch sensibles Key-Account-Feld anvertrauen, dann ist das ein starkes Signal.“

AOplus als Wachstumstreiber

Neben dem wirtschaftlichen Erfolg stellt die vfm-Gruppe ihre Unabhängigkeit als zentrales Unternehmensprinzip heraus. Dabei gehe es nicht allein um wirtschaftliche Eigenständigkeit, sondern zunehmend auch um organisatorische und technische Entscheidungsfreiheit.

„Wer heute wirklich frei arbeiten will, muss mehr im Blick haben als nur Tarife und Courtagen“, sagt Liebig. „Unabhängigkeit bedeutet heute auch, Entscheidungen langfristig selbst treffen zu können – wirtschaftlich, organisatorisch und technisch.“

Robert Schmidt, Geschäftsführer der vfm-Gruppe, verweist in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung der Datenhoheit für Makler. Eigentümerwechsel oder Veränderungen bei technischen Dienstleistern könnten bestehende Abhängigkeiten sichtbar machen. „Die Diskussion über Unabhängigkeit wird häufig noch zu oberflächlich geführt. Die Frage nach den Daten ist längst die Frage nach der eigenen unternehmerischen Handlungsfreiheit. Entscheidend ist, ob Makler dauerhaft Herr ihrer Daten, ihrer Prozesse und damit ihrer unternehmerischen Substanz bleiben.“

Die vfm-Gruppe ist ein Verbund selbstständiger Versicherungsmakler und Mehrfachagenten. Mit dem Unternehmen arbeiten nach eigenen Angaben rund 650 Partner deutschlandweit zusammen. Sie werden von 120 Mitarbeitern der Verbundzentrale unterstützt.


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