Weniger Fehlzeiten, mehr Zufriedenheit: Was Betriebsgesundheit im Mittelstand wirklich bringt

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Foto: KI-generiert/OpenAI
Betriebliche Gesundheitsangebote entfalten im deutschen Mittelstand spürbare Wirkung.

Betriebliche Gesundheitsangebote entfalten im deutschen Mittelstand spürbare Wirkung. Das geht aus einer gemeinsamen Umfrage der Barmer und F.A.Z. Business Media|research unter 529 Entscheiderinnen und Entscheidern aus mittelständischen Unternehmen hervor. Demanch berichten 59 Prozent der befragten Unternehmensverantwortlichen von einem besseren Betriebsklima seit Einführung entsprechender Maßnahmen, 56 Prozent von gestiegener Arbeitszufriedenheit.


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Die positiven Effekte zeigen sich laut der Studie auf mehreren Ebenen. 40 Prozent der Befragten sehen ihr Unternehmen seither als attraktiveren Arbeitgeber, 34 Prozent berichten von höherer Produktivität. 31 Prozent verzeichnen weniger Fehlzeiten, und 24 Prozent stellen eine geringere Personalfluktuation fest. 19 Prozent nennen außerdem weniger Haftungs- und Sicherheitsprobleme – etwa durch einen Rückgang arbeitsbedingter Unfälle.

Grafik: Gesundheitsmaßnahmen steigern das Betriebsklima – Umfrage nach bisher gemachten Erfahrungen mit Gesundheitsangeboten in Unternehmen, Angaben in Prozent. Quelle: Barmer; F.A.Z. Business Media|research. n = 529 Entscheiderinnen und Entscheiderin aus Unternehmen des deutschen Mittelstands.

Kosten und Verwaltungsaufwand als meistgenannte Nachteile

Den positiven Effekten stehen handfeste Bedenken gegenüber. 41 Prozent der Befragten berichten von höheren Kosten als negativem Begleiteffekt betrieblicher Gesundheitsangebote – damit ist das der meistgenannte Nachteil in der Erhebung. 35 Prozent sehen sich mit einem gesteigerten Verwaltungsaufwand konfrontiert. 26 Prozent beklagen zudem ein geringes Interesse ihrer Belegschaft an den angebotenen Maßnahmen.

15 Prozent der Unternehmen berichten von Spannungen, die durch eine Ungleichbehandlung verschiedener Unternehmensbereiche entstehen – wenn also bestimmte Abteilungen oder Mitarbeitergruppen von Gesundheitsleistungen profitieren, andere hingegen nicht. Lediglich sieben Prozent geben an, keinen der genannten Effekte beobachtet zu haben.


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