3. März 2014, 09:30
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Diversifikationsstrategie: Sachwerte sind elementarer Bestandteil

Im Rahmen einer Diversifikationsstrategie gehören Sachwertanlagen als Beimischung ins Depot vermögender Privatkunden. Denn was institutionelle Investoren als Strategie für sich nutzen, gilt gleichermaßen für private Investoren.

Die Brenneisen-Kolumne

Diversifikationsstrategie

Die durchschnittliche Verzinsung auf den Festgeldkonten liegt häufig unter der aktuellen Inflationsrate. Dies bedeutet unterm Strich schleichende Kapitalvernichtung.

Inflationsschutz und Krisenresistenz sind die unbestrittenen Eigenschaften von Sachwerten. Das haben institutionelle Investoren aus den Bereichen Banken, Versicherungen, Pensionskassen und Versorgungswerke oder Stiftungen seit langem erkannt und halten eine entsprechend hohe Sachwertquote in ihren Portfolios.

Den größten Teil der institutionellen Sachwertinvestitionen bilden derzeit Immobilien. Aber auch zahlreiche Windparks im In- und Ausland werden bevorzugt von Energieunternehmen und Versicherungen angekauft.

Sachwerte zur Diversifikation

Mit Sachwerten erreichen institutionelle Investoren vor allem eines: Diversifikation. Dabei bieten Sachwerte einen effektiven Schutz vor steigenden Inflationsraten. Neben Risikoreduzierung und Absicherung ist die Ertragssteigerung ein weiteres Argument für Sachwertinvestitionen.

Aus Sicht des Kunden sind sowohl offene Investmentfonds, geschlossene Publikums-AIFs und Direktinvestments eine gute Möglichkeit, um in Sachwerte zu investieren.

Diese Produkte spielen in der Beratung und im Vertrieb seit Jahrzehnten eine große Rolle. Es können damit alle Assetklassen wie beispielsweise Immobilien, Infrastruktur, Rohstoffe oder erneuerbare Energien abgedeckt werden.

Durch das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) werden seit neuestem offene und geschlossene Investmentvermögen auf gleichem Niveau reguliert. Dadurch werden insbesondere die geschlossenen Investment-KGs/AIFs deutlich profitieren.

Langfristiges und nachhaltiges Investment

Im Gegensatz zu anderen Kapitalanlagen wie Derivate (Swaps, Futures, Optionen, etc.) oder Zertifikate sind Sachwerte keinesfalls abstrakt. Denn Immobilien, Flugzeuge, Container oder Anlagen im Bereich der erneuerbaren Energien sind reale physische Wertgegenstände, die der Kunde in der Regel kennt und auch versteht.

Diese Assets sind geradezu prädestiniert für eine langfristige und nachhaltige Kapitalanlage privater Investoren im Rahmen ihrer Diversifikationstrategie. Hinzu kommen bei langfristigen Investitionen oftmals konzeptionelle Vorteile wie beispielsweise der steuerfreie Verkauf nach zehn Jahren bei Immobilien, Denkmal-AfA, etc.

Mit attraktiven Renditen zwischen meist vier bis sieben Prozent vor Steuern bieten Sachwerte nicht nur Schutz vor Währungsverlust sondern auch die Chance, das Vermögen zu vermehren.

Seite zwei: Festgeldkonten-Verzinsung liegt unter Inflationsrate

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