29. September 2017, 12:20
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Wohninvestments: B-Standorte besonders attraktiv

Besonders vorteilhafte Risiko-Rendite-Verhältnisse bei Bestandsobjekten offenbare das Ranking in guten Lagen der Städte Osnabrück, Wolfsburg und Worms, wo die Eigenkapitalrenditen am deutlichsten die ermittelte Mindestrendite übersteigen.

Wohninvestments: B-Standorte besonders attraktiv

Quelle: Dr. Lübke & Kelber

“Worms, Trier und Landshut in mittleren Lagen sowie Osnabrück, Wolfsburg und Worms in guten Lagen bieten Investoren deutschlandweit bei Bestandsimmobilien das beste Risiko-Rendite-Verhältnis“, so Jacke.

Währenddessen seien im Neubausegment Wolfsburg, Aschaffenburg und Fürth die Spitzenreiter in guten Lagen sowie Würzburg, Oldenburg und Landshut in mittleren Lagen.

Top-Sieben-Städte im negativen Bereich

Die Ergebnisse der Top-Sieben-Städte sind laut Dr. Lübke & Kelber auffallend negativ. So lassen sich in guten Lagen Berlins derzeit weder im Bestands- noch im Neubausegment gute Renditen erzielen. In mittleren Lagen sei dies jedoch noch möglich.

Hamburg und Stuttgart ausgenommen, befänden sich bei guten Lagen des Neubausegments alle Top-Sieben-Städte im negativen Bereich. Dort lägen die erzielbaren Renditen also unterhalb der empfohlenen Mindestrendite.

“Gerade dort, wo der höchste Bedarf besteht, ist Neubau aus Investorensicht oftmals unrentabel”, beklagt Jacke. Lohnende Investment seien in allen Top-Sieben-Städten eher in den mittleren Lagen möglich.

Wohnimmobilien bleiben attraktiv

Mit einer langfristig gesicherten Fremdfinanzierung seien attraktive Eigenkapitalrenditen in beiden Segmenten dank aktuell niedriger Zinsen immer noch möglich, jedoch seien besonders gute Lagen in Großstädten oft zu teuer für risikoadäquate Investments.

“Eine Preisüberhitzung, die zu einer nicht mehr ausreichenden Risiko-Rendite-Relation am Wohninvestmentmarkt führen würde, kann somit zumindest in der Breite des Marktes ausgeschlossen werden“, erklärt Jacke.

Laut Dr. Lübke & Kelber weisen viele B-Standorte vorteilhafte Risiko-Rendite-Verhältnisse auf. Dort sei die Liquidität an diesen Standorten allerdings geringer, weshalb Investitionslaufzeiten und Exit-Strategien mit den jeweiligen Standortmöglichkeiten abgeglichen werden müssten. (bm)

 

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