29. November 2018, 13:15
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Studie: Deutsches Gesundheitswesen schwach bei Digitalisierung

Es fehle eine effektive Strategie und entschlossenes politisches Handeln. Die Politik habe die Verantwortung für den digitalen Wandel an die Selbstverwaltung im Gesundheitswesen delegiert – und dort hätten sich die Akteure blockiert, stellte Stiftungs-Studienleiter Thomas Kostera fest.

Fazit der Studie: Eine “Agentur für digitale Gesundheit” sei erforderlich. Außer Deutschland hätten fast alle untersuchten Staaten eine solches nationales Kompetenzzentrum errichtet.

Studie umfasst Länder mit ähnlichen Systemen

Es solle Technikstandards definieren, “handlungsleitende Zielbilder” vorgeben, mit Vorgaben einen Rahmen setzten und die vielfältigen Aufgaben und Interessen effektiv steuern.

Die Studie umfasst Länder mit ähnlichen Gesundheitssystemen und staatlichen Strukturen wie Deutschland sowie Länder, bei denen zuvor ein hoher Digitalisierungsstand festgestellt wurde. (dpa-AFX)

Foto: Shutterstock

 

Mehr Beiträge zum Thema Digitalisierung:

Ein halbes Jahr DSGVO: Datenschutz ist machbar

Amazon & Co.: Wie der regionale Mittelstand überlebt

Digitale Versicherung 2018: Hängt Herr Kaiser Alexa ab?

Weiter lesen: 1 2 3

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Thomas-Cook-Kunden sollen Ansprüche beim Insolvenzverwalter anmelden

Das Justizministerium hat Pauschalreise-Kunden der insolventen Thomas Cook aufgefordert, ihre Ansprüche nicht nur bei der Versicherung, sondern auch beim Insolvenzverwalter anzumelden. Das sei Voraussetzung dafür, das versprochene Geld vom Bund zu erhalten, teilte das Ministerium am Freitag mit.

mehr ...

Immobilien

Neues Finanzierungskonzept: Sorgenfrei im Alter

Viele Menschen möchten sich im Rentenalter Wünsche und Träume erfüllen. Die notwendigen Geldmittel stecken dabei oftmals im Eigenheim fest. Um sich mithilfe der Immobilie den Lebensabend zu finanzieren, gibt es gleich mehrere Möglichkeiten. Welche das sind und welche Vor- und Nachteile sie bieten, zeigt der Vergleich der Immobilienverkaufsmodelle.

mehr ...

Investmentfonds

London: Werden keine “Empfänger von EU-Regeln” nach Brexit

Unternehmerverbände in Großbritannien zeigen sich vor dem Brexit besorgt. Sie fürchten hohe Kosten durch Handelsbarrieren und warnen vor Preiserhöhungen für britische Verbraucher. Doch ihre Forderungen angesichts der Befürchtungen finden beim Finanzminister kein Gehör.

mehr ...

Berater

Privates Geldvermögen trotz Zinsflaute auf Rekordhoch

Statistisch gesehen schwimmen die deutschen Haushalte im Geld: Trotz weiterhin konservativer Anlagestrategien ist das private Geldvermögen auf 6302 Milliarden Euro gestiegen – das ist fast doppelt so viel wie das Bruttoinlandsprodukt für 2018.

mehr ...

Sachwertanlagen

Habona erreicht Vollinvestition des Einzelhandelsfonds 06

Der Frankfurter Fondsinitiator und Asset Manager Habona Invest hat für seinen Einzelhandelsfonds 06 zum Jahresende 2019 sechs weitere Nahversorgungsimmobilien mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 44 Millionen Euro und einer Gesamtmietfläche von circa 19.500 Quadratmetern erworben.

 

mehr ...

Recht

Winzerverband schlägt Schadenersatz statt Strafzölle auf Wein vor

Statt der Strafzölle auf Wein sollte die Bundesregierung den USA nach einem Vorschlag des Weinbauverbands Rheinhessen eine Schadenersatzzahlung anbieten. “Die deutsche Politik sollte jetzt unkonventionelle Lösungen anstreben”, erklärte Verbandspräsident Ingo Steitz.

mehr ...