Anzeige
Anzeige
3. September 2015, 10:29
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

“Ohne ein gewisses Risiko geht nichts mehr”

Herbert Pfennig und Ulrich Sommer, beide Vorstände der Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank), sprachen in dem zweiten Teil des Interviews mit Cash. über die Kundengewinnungs- und Beratungsstrategie der auf Heilberufler spezialisierten Bank.

Apobank

Ulrich Sommer (links) und Herbert Pfennig.

Cash.: Muss man Heilberufler sein, um Kunde der Apobank zu werden?

Pfennig: Unsere Kunden sind in erster Linie Heilberufler aller Gruppen – das heißt Apotheker, Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte – unabhängig davon, ob sie studieren oder bereits in Rente sind, in einem Angestelltenverhältnis sind oder sich mit einer eigenen Praxis oder Apotheke niedergelassen haben. Hinzukommen die Organisationen der Heilberufler, wie zum Beispiel die Kammern, die kassenärztlichen und kassenzahnärztlichen Vereinigungen oder Verbände, mit denen wir sehr eng vernetzt sind; somit sind wir stets am Puls des Geschehens – quasi die Spinne im Netz. Mit Blick auf den aktuellen Wandel im Gesundheitswesen finanzieren wir aber auch zunehmend Versorgungsstrukturen, mittelständische Unternehmen im Gesundheitswesen oder stationäre Versorger. Zu unserem Kundenkreis zählen aber beispielsweise auch Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer oder Steuerberater, die sich ihrerseits auf Heilberufler spezialisiert haben. Auch Kinder von Ärzten, Zahnärzten und Apothekern, die einen anderen Beruf erlernt haben, können unsere Kunden sein.

Haben Sie ein Rezept zur Gewinnung beziehungsweise Bindung von Kunden?

Sommer: Nun, bis zu einem gewissen Grad haben wir es recht einfach. Denn für unsere Zielkunden sind wir eine intuitive Adresse, wenn es um ihre Finanzfragen geht. Oft helfen uns auch Empfehlungen von zufriedenen Bestandskunden. Aber das allein reicht natürlich nicht. Unser Vertrieb ist auf die Fläche angelegt, damit wir vor Ort, also zum Beispiel bei Kliniken oder Krankenhäusern, mit potenziellen Kunden ins Gespräch kommen. Darüber hinaus bieten wir den Heilberuflern viele Zusatzleistungen an, so auch zum Beispiel Fortbildungen und Existenzgründer- und Steuerseminare an, die die gesamte Berufslebensphase unserer Zielgruppe abdecken. Auch auf diesem Weg kommen wir mit neuen Kunden ins Gespräch. Sehr gute Erfahrungen machen wir letztlich auch mit unserer Philosophie, dass wir unseren Kunden ein lebenslanger Partner sein wollen und ihm damit bei seinen sich verändernden Bedürfnissen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Dass unsere Kunden diesen Ansatz honorieren, merken wir dann auch oft, wenn Kinder aus Medizinerfamilien auf dem Weg ins Medizin- oder Pharmaziestudium uns als Finanzpartner wählen.

Seite zwei: Wie erfolgt die Kundenansprache?

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Bevölkerung steht Digital Health positiv gegenüber

Die Menschen in Deutschland stehen der Digitalisierung des Gesundheitswesens laut einer aktuellen Studie weitgehend positiv gegenüber. Demnach gibt es etwa großes Interesse an der Digitalisierung der Patientendaten.

mehr ...

Immobilien

IVD: Sachkundenachweis für Immobilienmakler zügig umsetzen

Der Immobilienverband IVD und der Deutsche Mieterbund apellieren an die Politik, das lang erwartete Gesetz zur Qualifikation von Immobilienmaklern und -verwaltern noch vor der Bundestagswahl zu verabschieden. Eine Anhörung im Bundestag ist für den 29. März angesetzt.

mehr ...

Investmentfonds

Verhaltensforschung: Drei Ansätze zur Förderung privater Altersvorsorge

Bei den Deutschen setzt sich allmählich die Einsicht durch, dass im Rahmen der privaten Altersvorsorge kein Weg am Kapitalmarkt vorbei führt. In der Umsetzung spielen Finanzberater eine Schlüsselrolle. Erkenntnisse aus der Verhaltensforschung bieten interessante Ansätze.

mehr ...

Berater

Insolvenzverwalter der Infinus-Mutter geht leer aus

Eine Ordensgemeinschaft ist nicht verpflichtet, ein von der Infinus-Mutter Future Business KGaA zurückgezahltes Nachrangdarlehen an den Insolvenzverwalter der Unternehmensgruppe auszuschütten. Dies entschied das Landgericht Düsseldorf in einem aktuellen Urteil.

mehr ...

Sachwertanlagen

Erfolgreiche Projekte von Project

Der Asset Manager Project Investment hat 2016 zusammen mit dem Partner Project Immobilien insgesamt fünf Wohnungsbauprojekte erfolgreich abgeschlossen und damit eine durchschnittliche Objektrendite von über zwölf Prozent auf das eingesetzte Kapital erzielt.

mehr ...

Recht

BU versus AU: Abgrenzung der Leistungsversprechen

Die Arbeitsunfähigkeitskomponente im Rahmen einer Berufsunfähigkeitspolice kann bei unbedarften Versicherungsnehmern zu Verwirrung führen, auch wenn AU und BU zwei gänzlich unterschiedliche Leistungsversprechen beinhalten.

mehr ...