Allianz Leben: Drei Viertel der Riester-Sparer erwarten aktive Beratung zur Vorsorge-Reform (Tabelle)

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Neue Zeitrechnung: Die Riester-Rente ist Geschichte. Doch ob ein Wechsel von Riester zum AV-Depot Sinn macht, muss genau durchgerechnet werden.
Foto: AdobeStock/Matthias Buehner
Riester-Rente oder Vorsorgedepot?

Nach der Verabschiedung der Altersvorsorgereform Anfang Mai 2026 startet Allianz Lebensversicherung eine umfassende Informationsoffensive für fast 1,5 Millionen Riester-Kunden. Eine eigene Umfrage zeigt: Drei Viertel der Betroffenen erwarten aktive Beratung. Und setzen dabei vor allem auf ihre Vermittler.

Kurz nach dem Beschluss zur Reform der geförderten Altersvorsorge am 8. Mai 2026 hat die Allianz Lebensversicherung mit der Umsetzung begonnen. Nur wenige Tage nach der parlamentarischen Entscheidung versandte Deutschlands größter Vorsorgeanbieter Informationsbriefe an fast 1,5 Millionen Kundinnen und Kunden mit einer Allianz RiesterRente. Parallel dazu hat das Unternehmen auf allianz.de einen sogenannten Förderindikationsrechner freigeschaltet – ein Tool, das Versicherten und Vermittlern mit wenigen Eingaben eine erste Einschätzung liefert, ob das bisherige oder das neue Fördersystem für sie individuell vorteilhafter wäre.


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Der Rechner vergleicht die bestehende Riester-Förderung mit dem ab 2027 geltenden Fördermodell – auf Basis persönlicher Angaben wie Familienstand, Kinderzahl und Bruttoeinkommen. Er steht sowohl Kunden direkt auf allianz.de als auch Vermittlern über die Vermittlerportale zur Verfügung. Inzwischen haben mehr als 20.000 Nutzerinnen und Nutzer den Rechner genutzt. Ergänzend dazu hat Allianz Leben unter www.allianz.de/reform eine zentrale Informationsplattform eingerichtet, die Basisinformationen zur Reform und zum künftigen Produktangebot bündelt.

Drei Viertel der Riester-Sparer wollen proaktive Beratung

Dass die Nachfrage nach Orientierung groß ist, belegt eine repräsentative Umfrage, die Allianz Leben unter mehr als 1.500 Menschen in Deutschland durchgeführt hat. Demnach möchten 75 Prozent der Riester-Sparer von ihrem Anbieter oder Vermittler beraten werden, wie es mit ihrer geförderten Altersvorsorge weitergeht. Ebenso viele erwarten, dass ihr Anbieter oder Vermittler von sich aus das Gespräch sucht. Geht es um einen möglichen Wechsel in die neue geförderte Altersvorsorge, wünschen sich 58 Prozent eine persönliche Beratung – vor Ort oder per Videogespräch.

„Die Rückmeldung unserer Kundinnen und Kunden zeigt einmal mehr: Das Zusammenspiel von digitalen Informationen und guter Beratung und Betreuung ist unverzichtbar. Vermittlerinnen und Vermittler helfen ihren Kunden, finanzielle Ziele zu definieren und die passende Lösung für Vorsorge, Vermögensaufbau, Ruhestandsplanung und ein lebenslanges Einkommen zu finden. Und für Kundinnen und Kunden mit einer Allianz RiesterRente geht es jetzt darum, diesen wichtigen Vorsorge-Baustein weiter optimal auszurichten und mit Blick auf die neuen Möglichkeiten die individuell richtige Entscheidung zu treffen“, sagt Volker Priebe, Vorstand Privatkunden und Produkte bei Allianz Leben.

Auf Basis des Altersvorsorgereformgesetzes plant Allianz Leben ab Januar 2027 Angebote in allen drei förderfähigen Produktkategorien: Altersvorsorgevertrag, Altersvorsorgedepot und Standarddepot. Für den Altersvorsorgevertrag und das Altersvorsorgedepot setzt das Stuttgarter Unternehmen auf sein Vorsorgekonzept InvestFlex, eine fondsgebundene Rentenversicherung, die seit Jahren das meistgefragte Produkt im Bestand ist. Beim Altersvorsorgevertrag ist eine Beitragsgarantie von 80 Prozent vorgesehen.

Bestandsschutz: Kein Handlungsdruck für Riester-Sparer

Für bestehende Riester-Verträge gilt weiterhin Bestandsschutz: Sie werden nach den bisherigen Regeln staatlich gefördert. Wechseloptionen greifen frühestens ab dem 1. Januar 2027 – und ohne Fristsetzung. Allianz Leben empfiehlt Kunden, diese Zeit für eine sorgfältige Prüfung der individuellen Optionen gemeinsam mit ihrem Vermittler zu nutzen.

Ausdrücklich warnt das Unternehmen vor vorschnellen Entscheidungen. Eine Kündigung des Riester-Vertrags ist förderschädlich: Erhaltene Zulagen und steuerliche Vorteile müssten vollständig zurückgezahlt werden. Auch eine Beitragsfreistellung kann dazu führen, dass staatliche Zulagen gekürzt werden oder vollständig entfallen. Beides mindert die langfristige Altersvorsorge spürbar.

Jetzt informierenBeratung suchenUnbedingt vermeiden
Informationsbrief der Allianz lesen und aufbewahrenGespräch mit Vermittler zur persönlichen Fördersituation suchenRiester-Vertrag kündigen – erhaltene Zulagen und Steuervorteile müssen vollständig zurückgezahlt werden
Förderindikationsrechner auf allianz.de nutzen: zeigt, ob altes oder neues Fördersystem individuell vorteilhafter istWechseloption in neue geförderte Altersvorsorge gemeinsam mit Vermittler prüfenBeitragsfreistellung ohne Beratung – staatliche Zulagen können gekürzt werden oder ganz entfallen
Reforminfos unter www.allianz.de/reform abrufenEntscheidung sorgfältig treffen – Wechsel ist ab Januar 2027 und ohne Frist möglichVorschnelle Entscheidungen – bestehende Verträge genießen Bestandsschutz und laufen ohne Nachteile weiter


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