Die Initiative Digitale Altersvorsorge hat die Empfehlungen der Alterssicherungskommission (ASK) zur Reform der Altersvorsorge positiv bewertet. Die von zahlreichen Unternehmen der Finanzbranche unterstützte Initiative sieht insbesondere in der stärkeren Einbindung kapitalgedeckter Elemente einen wichtigen Schritt, um das deutsche Alterssicherungssystem langfristig tragfähiger aufzustellen.
Nach Einschätzung der Initiative schaffen die Vorschläge der Kommission eine Grundlage, um die private und kapitalmarktgestützte Vorsorge stärker in das Gesamtsystem einzubinden. Damit könne die Altersvorsorge angesichts des demografischen Wandels widerstandsfähiger werden.
Zu den Unterzeichnern der Stellungnahme zählt auch Vanguard. Das Unternehmen begrüßt die grundsätzliche Richtung der Reformvorschläge, sieht aber in einzelnen Bereichen weiteren Handlungsbedarf.
Reformbedarf bei der betrieblichen Altersvorsorge
„Die Empfehlungen der Alterssicherungskommission setzen wichtige Impulse für eine zukunftsfähige Altersvorsorge in Deutschland. Entscheidend wird nun sein, dass möglichst vielen Menschen ein einfacher Zugang zu guter Vorsorge ermöglicht und die Chancen langfristiger Kapitalmarktanlagen genutzt werden“, erklärt Fabian Behnke, Head of Strategic Accounts bei Vanguard in Deutschland.
Aus Sicht der Initiative sollte die Bundesregierung bei der Umsetzung der Reformen insbesondere die betriebliche Altersvorsorge weiterentwickeln. Nach Auffassung der Unterzeichner reichen die bisherigen Vorschläge in diesem Bereich noch nicht aus.
„Gleichzeitig sehen wir insbesondere bei der betrieblichen Altersvorsorge weiteren Handlungsbedarf. Aus unserer Sicht müssen Reformen künftig stärker auf die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen ausgerichtet werden und Lösungen fördern, die einfach, digital und kosteneffizient sind.“
















