Drescher & Cie gründet Beratungseinheit und holt neuen Vorstand

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Die Drescher & Cie AG baut ihr Geschäft aus: John Korter übernimmt die neue Einheit 2nd Opinion Consult AG (Symbolfoto)

Die Drescher & Cie AG erweitert ihr Beratungsgeschäft mit einer neu gegründeten Tochtergesellschaft und holt dafür einen neuen Vorstand an Bord.

Die Drescher & Cie AG baut ihr Geschäft aus: Mit der Gründung der 2nd Opinion Consult AG entsteht im Unternehmensverbund eine neue Einheit, die sich auf strategische Beratung für die Finanzdienstleistungsbranche spezialisiert. An die Spitze des neuen Unternehmens tritt John Korter als Vorstand und Mitaktionär.


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Korter bringt Erfahrung aus verschiedenen europäischen Führungspositionen mit und hat nach Unternehmensangaben eng mit Asset Managern, Versicherern, Plattformen und Vertriebsorganisationen zusammengearbeitet. Neben seiner vertrieblichen und strategischen Expertise verfüge er über ein weitreichendes Netzwerk sowie sprachliche und kulturelle Kenntnisse des europäischen Markts.

Björn Drescher, Vorstand der Drescher & Cie AG, beschreibt die Motivation hinter der Neuausrichtung: „Die Finanzindustrie befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel – regulatorisch, technologisch und vertrieblich. Mit John Korter gewinnen wir eine Persönlichkeit, die diesen Wandel nicht nur kennt, sondern aktiv mitgestaltet hat.“

Strategische Lücke zwischen Standardberatung und KI-Selbstdiagnose

Das Konzept der 2nd Opinion Consult zielt dem Unternehmen zufolge auf ein Segment, das bisher zwischen zwei Polen liegt. Drescher formuliert es so: „Die 2nd Opinion Consult AG will ein unternehmerischer Sparringspartner der Finanzindustrie sein: kritisch, erfahren, marktnah – mit einer unabhängigen zweiten Meinung und der Bereitschaft, Kunden auf Wunsch auch bis in die Umsetzung zu begleiten. Wir stossen in die Lücke zwischen dem Angebot klassischer standardisierter Unternehmensberatungslösungen und der KI gesteuerten Selbstdiagnose, -behandlung und -medikation.“

Damit positioniert sich die neue Einheit explizit als Alternative sowohl zu großen Strategieberatungen als auch zu datengetriebenen Selbstbedienungsangeboten – mit dem Anspruch, Finanzdienstleister nicht nur kommunikativ, sondern auch bei Positionierung, Wachstum und Transformation zu begleiten.

Korter selbst begründet seinen Wechsel mit dem unternehmerischen Umfeld: „Es geht nicht nur darum, wo man arbeitet, sondern vor allem mit wem. DRESCHER & CIE verbindet für mich unternehmerisches Denken, Professionalität, Expertise und eine hohe Gestaltungsfreiheit.“

Expansion über Deutschland hinaus geplant

Zu seinen Aufgaben zählt neben der inhaltlichen Weiterentwicklung des Beratungsangebots auch der geografische Ausbau: Die Marktpräsenz soll über Deutschland hinaus wachsen – ein Ziel, für das Korters europäisches Netzwerk und seine Mehrsprachigkeit als zentrale Voraussetzungen gelten.


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