Die Hauptversammlungen der GermanBroker.net AG und der Charta Börse für Versicherungen AG haben der geplanten Verschmelzung beider Unternehmen zugestimmt. Das teilen die beiden maklereigenen Organisationen mit. Sie hatten bereits im Oktober 2024 eine strategische Allianz vereinbart und im Mai 2026 die Fusion angekündigt. Mit den Beschlüssen wurde nun eine wesentliche formale Hürde für den Zusammenschluss genommen.
Die Verschmelzung soll rückwirkend zum 1. Januar 2026 erfolgen. Nach Angaben der Unternehmen sollen damit die Kräfte beider Organisationen gebündelt und die Grundlage für den weiteren Ausbau ihrer Dienstleistungen sowie die Unterstützung unabhängiger Versicherungsmakler gestärkt werden.
Den Angaben zufolge wollen GermanBroker.net und Charta ihre Kompetenzen insbesondere im technologischen Wettbewerb zusammenführen. Gleichzeitig soll die Digitalisierung für die angeschlossenen Partnermakler weiter vorangetrieben werden.
Vorstände sehen neue Entwicklungsmöglichkeiten
„Vor über drei Jahrzehnten war ich an der Gründung der Charta selbst beteiligt. Mit der Zustimmung unserer Aktionäre zur Fusion schließt sich daher für mich ein Lebensarbeitskreis. Gleichzeitig eröffnet sich eine neue unternehmerische Perspektive, auf die wir uns freuen dürfen“, erklärt Hartmut Goebel, Vorstand der GermanBroker.net AG.
Auch Ulrich Neumann, Vorstand der Charta Börse für Versicherungen AG, sieht im Zusammenschluss Potenzial: „Beide Unternehmen verbindet seit jeher eine gemeinsame Wertekultur. Die Verschmelzung eröffnet neue Entwicklungsmöglichkeiten und stärkt unsere Position als verlässlicher Partner am Markt.“
Standorte und Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben
Nach Angaben der Unternehmen sollen die Standorte in Hagen und Düsseldorf ebenso erhalten bleiben wie die bestehenden Arbeitsplätze. Zugleich soll der Zusammenschluss die Stärken und Unternehmenskulturen beider Organisationen zusammenführen und die Voraussetzungen schaffen, um den Anforderungen des Marktes künftig gerecht zu werden.














