Porsche und Smart: Wenn Sportwagen und Stadtflitzer das Gleiche tun

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Porsche 911 SC: Ein ikonisches Auto, dass die Herzen vieler Autofahrer höher schlagen lassen dürften
Foto: AdobeStock/Josh Bryan
Kaum zu glauben. Der ikonische 911 ist öfter im urbanen als dem ländlichen Raum anzutreffen.

Eine Auswertung des Vergleichsportals Verivox zeigt: Porsche und Smart haben trotz aller Unterschiede mehr gemeinsam, als man vermuten würde. Und das hat konkrete Auswirkungen auf die Kfz-Versicherung ihrer Besitzer.

Porsche meet Smart – Sportwagen trifft Stadtauto! Auf den ersten Blick kaum sind es zwei Marken, die weiter kaum auseinanderliegen könnten. Und doch zeigt eine aktuelle Auswertung des Vergleichsportals Verivox, dass Porsche und Smart bei drei zentralen Merkmalen auffällig übereinstimmen: Beide Marken werden überproportional häufig als Zweitwagen genutzt, weisen eine deutlich unterdurchschnittliche Fahrleistung auf und sind stärker in Städten vertreten als auf dem Land.


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Grundlage der Analyse sind alle Kfz-Versicherungsabschlüsse über Verivox der vergangenen 24 Monate, anonymisiert ausgewertet. Berücksichtigt wurden die 30 am häufigsten versicherten Marken.

Zweitwagen-Quote weit über dem Marktschnitt

Porsche-Fahrzeuge werden über Verivox 141 Prozent häufiger als Zweitwagen versichert als der Durchschnitt aller Marken. Bei Smart liegt dieser Wert bei 124 Prozent über dem Schnitt – ebenfalls mehr als doppelt so hoch wie der Vergleichswert. Keine andere der 30 untersuchten Marken erreicht ähnliche Quoten.

„Zweitwagen werden häufig zu einem bestimmten Zweck angeschafft. Zum Beispiel für Spritztouren oder als Stadtauto für kurze Strecken“, sagt Aljoscha Ziller, Geschäftsführer der Verivox Versicherungsvergleich GmbH. „Bei der Kfz-Versicherung bringt die Einstufung als Zweitwagen Vorteile. Versichert ein Fahrer zum ersten Mal einen Zweitwagen, wird dieser in der Regel in der Schadenfreiheitsklasse ½ eingestuft und startet so mit einem höheren Rabatt als in der Einsteigerklasse 0. Wird das Auto zudem beim gleichen Anbieter versichert wie das andere Fahrzeug im Haushalt, gibt es häufig weitere Vergünstigungen.“

Weniger Kilometer, niedrigere Prämie

Die Zweitwagennutzung schlägt sich direkt in der jährlichen Fahrleistung nieder. Smart-Fahrer legen im Schnitt rund 7.600 Kilometer im Jahr zurück, Porsche-Fahrer rund 8.100 Kilometer – der bundesweite Schnitt liegt bei 10.400 Kilometern jährlich.

„Eine geringere Fahrleistung bringt direkte Vorteile bei der Versicherung: Wer weniger fährt, zahlt weniger Versicherungsbeitrag“, sagt Ziller. „Fahrer sollten nicht vorsorglich zu viele Kilometer angeben. Eine nachträgliche Rückerstattung bei geringerer Fahrleistung bieten längst nicht alle Versicherer.“

Urbane Nutzung als verbindendes Merkmal

Zur geringen Fahrleistung passt das dritte gemeinsame Merkmal: Sowohl Smart- als auch Porsche-Fahrzeuge sind überproportional häufig in Städten zugelassen. Smart-Autos sind in urbanen Gebieten 87 Prozent häufiger anzutreffen als im ländlichen Raum, beim Porsche beträgt dieser Wert 23 Prozent. Städter legen mit dem eigenen Auto generell weniger Kilometer zurück als Halter in ländlichen Regionen – bedingt durch besseren öffentlichen Nahverkehr und kürzere Alltagswege.


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