Scalable Capital Tagesgeld: Zins steigt auf 2,60 Prozent

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Smartphone mit Scalable-Capital-Anzeige für Tagesgeld und Festgeld sowie Zinssätzen von 2,60 und 3,00 Prozent.
Bild: KI-generiert mit OpenAI
Es ist bereits die zweite Zinserhöhung von Scalable Capital binnen sechs Monaten – der Wettbewerb um Anlegergelder bei Tagesgeld und Festgeld bleibt intensiv.

Scalable Capital erhöht den Zins beim Tagesgeld von 2,50 auf 2,60 Prozent – die zweite Anhebung binnen sechs Monaten. Parallel startet ein neues Festgeldangebot mit bis zu drei Prozent. Wie das im Wettbewerbsvergleich abschneidet und worauf Anleger achten sollten, zeigt der Überblick.

Scalable Capital erhöht den Tagesgeldzins zum zweiten Mal binnen sechs Monaten: Ab sofort zahlt der Münchner Neobroker 2,60 statt 2,50 Prozent pro Jahr auf das Tagesgeldkonto. Das Guthaben bleibt unbegrenzt und ohne Mindestanlage verzinst, die Zinsen fließen monatlich aufs Konto. Der Satz bleibt allerdings variabel und kann sich jederzeit ändern.

Parallel zur Anhebung beim Tagesgeld startet Scalable Capital erstmals ein Festgeldangebot. Wer sein Geld für zwölf Monate bindet, erhält 2,75 Prozent pro Jahr, bei 24 Monaten Laufzeit sind es 3,00 Prozent. Anleger können bereits ab einem Euro einsteigen, eine Obergrenze gibt es nicht. Läuft die vereinbarte Frist ab, fließt das Kapital automatisch auf das Tagesgeld- oder Verrechnungskonto zurück – Anleger müssen also nichts weiter veranlassen.


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Festgeld bei Scalable Capital im Überblick

  • Laufzeit zwölf Monate: 2,75 Prozent pro Jahr
  • Laufzeit 24 Monate: 3,00 Prozent pro Jahr
  • Mindestanlage: ein Euro, kein Höchstbetrag
  • Nach Ablauf: automatische Rücküberweisung auf das Tagesgeld- oder Verrechnungskonto

Mitgründer und Co-CEO Erik Podzuweit ordnet den Schritt so ein: „Mit der Zinserhöhung auf 2,60 % beim Tagesgeld und den neuen Festgeldoptionen zeigen wir, dass sich Flexibilität und Planbarkeit perfekt ergänzen.“ Wer kurzfristig flexibel bleiben will, nutzt weiterhin das Tagesgeld. Wer dagegen einen Teil seines Vermögens für ein oder zwei Jahre fest einplanen kann, sichert sich mit dem Festgeld den höheren Zins.

Scalable Capital Tagesgeld im Wettbewerbsvergleich

Im Vergleich mit anderen Neobrokern liegt Scalable Capital beim Tagesgeld weiterhin vorn. Trade Republic zahlt aktuell 2,25 Prozent auf unbegrenztes Guthaben, die DKB begnügt sich mit regulär 1,00 Prozent. Bei ING und Chase locken zwar höhere Einstiegssätze. Diese gelten allerdings nur befristet für Neukunden: ING bietet Neukunden bis zu 3,75 Prozent für vier Monate, anschließend sinkt der Zins auf einen Basissatz von 0,75 Prozent. Chase startet sogar mit 4,00 Prozent, fällt danach aber auf 2,00 Prozent zurück.

Scalable Capital verzichtet dagegen auf befristete Lockangebote: Die 2,60 Prozent gelten dauerhaft und einheitlich, sowohl für neue als auch für bestehende Kunden. Anleger, die nicht ständig zwischen Anbietern wechseln möchten, um von befristeten Aktionszinsen zu profitieren, finden beim Tagesgeld von Scalable Capital derzeit eine der besten dauerhaften Konditionen am Markt.

AnbieterTagesgeldzinsBefristung
Scalable Capital2,60 %Dauerhaft, für Neu- und Bestandskunden
Trade Republic2,25 %Dauerhaft, unbegrenztes Guthaben
DKB1,00 %Regulärer Zinssatz
INGbis zu 3,75 %Vier Monate für Neukunden, danach 0,75 % Basiszins
Chase4,00 %Vier Monate, danach 2,00 %

Tagesgeld bei Scalable Capital: Worauf Anleger und Berater achten sollten

Trotz der guten Konditionen bleibt der Zins variabel. Sinken die Marktzinsen, kann Scalable Capital den Satz beim Tagesgeld ebenso schnell wieder senken, wie er zuletzt gestiegen ist. Anleger sollten sich deshalb nicht darauf verlassen, dass 2,60 Prozent dauerhaft Bestand haben. Wie viel von der Bruttoverzinsung nach Abgeltungsteuer und Inflation tatsächlich übrig bleibt, hängt zudem von der individuellen steuerlichen Situation ab.

Ein weiterer Punkt betrifft die Einlagensicherung. Das Tagesgeld läuft über ein Konto mit eigener IBAN, die Höhe der Absicherung richtet sich jedoch nach dem gewählten Depot-Modell. Berater sollten das für ihre Kunden im Einzelfall prüfen, bevor sie größere Summen empfehlen – insbesondere, wenn das Guthaben deutlich über die üblichen Sicherungsgrenzen hinausgeht.

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