Wohneigentum: Preise im Norden und Osten steigen weiter

Einwohner der Bundeshauptstadt warten weiter vergeblich auf eine Entspannung des Immobilienmarktes, besonders bei Wohnungen: Zwar zeige der Vorjahresvergleich eine geringere Dynamik – jedoch sei der Wert mit plus 12,37 Prozent noch immer hoch.

Quelle: Europace AG

Auch die kurzfristigere Entwicklung bekommen Käufer zu spüren: Wohnungen kosten etwa vier Prozent mehr als Anfang des Jahres. Der Medianpreis steige weiterhin, allerdings sei in diesem Quartal der höchste gezahlte Quadratmeterpreis von 8.536 Euro niedriger als in den Quartalen zuvor.

Dafür erreiche der Höchstpreis für ein Berliner Haus einen neuen Spitzenwert: 13.505 Euro pro Quadratmeter. Im Schnitt zahlen Berliner für ihr Ein- oder Zweifamilienhaus 2.500 Euro pro Quadratmeter – so viel wie Hamburger Anfang 2007.

Der Index liegt laut Dr. Klein 3,17 Prozent über dem Vorquartal und 10,25 Prozent über dem zweiten Quartal 2017. Damit sei auch bei Ein- und Zweifamilienhäusern in der Hauptstadt kein Ende der Preissteigerung in Sicht.

Dresden: Hauspreise steigen stark

Auch die sächsische Metropolregion mache in Sachen Preisentwicklung keine Ausnahme – auch hier werden Immobilien höher gehandelt als zuvor.

Im Vergleich zum Vorquartal verstärkt sich die Dynamik Dr. Klein zufolge noch: Die Steigerung um fast fünf Prozent bei Wohnungen und fast drei Prozent bei Häusern ist größer als in den drei beziehungsweise vier Quartalen zuvor.

Bei beiden Immobilienarten ändern sich die Preisspannen kaum, dafür jedoch der Medianpreis: Im Mittel geben Käufer 2.369 Euro pro Quadratmeter für die neue Wohnung aus – über 70 Euro mehr als im ersten Quartal. Für Häuser werden durchschnittlich sogar über 110 Euro mehr gezahlt als Anfang des Jahres: 2.287 Euro pro Quadratmeter. (bm)

Foto: Shutterstock

 

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