Der Ökorenta Erneuerbare Energien VIII wird nach zehn Jahren regulärer Laufzeit aufgelöst. Der Fonds war der erste Alternative Investmentfonds (AIF) der 1999 gegründeten Ökorenta Gruppe, also die erste Emission in der regulierten Ära. Der Portfoliofonds investierte in Windenergie und Photovoltaik.
Nach Angaben des Fondsmanagements wurde die Veräußerung der Assets in den vergangenen Monaten vorangetrieben. Die Gesellschaft hat den Anlegern nun eine zweite Auszahlung aus dem Liquidationserlös in Höhe von 30 Prozent des Kommanditkapitals angekündigt. Sie soll kurzfristig erfolgen.
Bislang wurden insgesamt 142 Prozent des Kommanditkapitals an die Anleger zurückgezahlt. Mit der angekündigten Auszahlung steigt der Gesamtrückfluss auf 172 Prozent. Im Prospekt waren 157 Prozent prognostiziert worden. Damit liegt der Rückfluss nach aktuellem Stand 15 Prozentpunkte über der Prognose.
Weitere Schlusszahlung nach Abwicklung möglich
Für die vollständige rechtliche und regulatorische Abwicklung hält die Gesellschaft nach eigenen Angaben eine Liquiditätsreserve vor. Nach Abschluss aller Maßnahmen soll der nicht benötigte Teil der Reserve als Schlusszahlung an die Investoren ausgekehrt werden.
„Das starke Ergebnis des EE VIII belegt eindrucksvoll, dass unser Fondsmanagement trotz bisweilen herausfordernder Bedingungen und volatiler Märkte die Chancen der Erneuerbaren Energien aktiv und erfolgreich zu nutzen weiß“, sagt Jörg Busboom, Vorstandsvorsitzender der Ökorenta Invest AG.
Die Ökorenta Gruppe beschäftigt nach eigenen Angaben 59 Mitarbeiter und betreut rund 15.400 Anlegermandate. Demnach hat sie in den vergangenen 27 Jahren mehr als 260 Millionen Euro an Anleger ausgezahlt.













