Überschussbeteiligung: Es geht weiter bergab

Nachdem die Branchenführerin Allianz die Überschussbeteiligung bekannt gegeben hat, haben mittlerweile fast alle Versicherer ihre laufende Verzinsung gemeldet. Cash.Online hat die Lage analysiert und zeigt, wer abermals die Überschussbeteiligungen gesenkt hat.

Bergab Fahrt nach unten Teaser

Anfang Dezember hat die Münchener Allianz zum zweiten Mal in Folge die Verzinsung der Sparanteile ihrer Kunden in der Lebensversicherung reduziert – von 4,3 auf 4,1 Prozent. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Versicherer seine Überschussbeteiligung erstmals seit sechs Jahren gesenkt. Vor der Allianz, die in der Regel in der Branche als Signalgeber für die Deklarationen fungiert, hatten bereits der Direktversicherer Europa und die Nummer zwei im Lebensversicherungsmarkt R + V ihre Verzinsung heruntergefahren – von 4,8 auf 4,5 Prozent beziehungsweise von 4,3 auf 4,1 Prozent.

Mittlerweile sind auch andere Versicherer gefolgt (siehe Tabelle). Die größte Zinssenkung verzeichnete bisher der Volkswohl Bund: Um 0,4 Prozentpunkte ging es auf aktuell 4,35 Prozent nach unten. Die Dortmunder liegen damit allerdings immer noch über dem Branchendurchschnitt.

Die zum Schweizer Versicherungkonzern Baloise gehörenden Tochter Basler senkte ihre laufende Verzinsung um 0,38 Prozentpunkte auf 4,1 Prozent. Abwärts ging es auch bei den Versicherern Debeka und Continentale, die beide um 0,3 Prozentpunkte reduzierten sowie bei Fortis und beim Deutschen Ring (beide minus 0,2 Prozentpunkte). Alle befinden sich aber im Hinblick auf den Rest der Branche immer noch auf einem recht hohen Niveau.

Seite 2: Wie der Rest der Branche reagiert hat

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