Vonovia-Aktie unter Druck: Konzern dämpft Prognose für 2026 und 2028

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Vonovia-Logo auf Unternehmenszentrale in Bochum
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In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres kam Vonovia auf ein bereinigtes operatives Ergebnis von 2,19 Milliarden Euro - nur wenig mehr als im Vorjahreszeitraum.

Vonovia rechnet für 2026 nur noch mit einem Ergebnis im unteren Bereich seiner Prognose: Gestiegene Finanzierungskosten, ein schwächeres Transaktionsgeschäft und langsamer steigende Mieten bremsen den Wohnimmobilienkonzern. Die Vonovia-Aktie gab darauf nach. Welche Zahlen der Konzern für 2027 und 2028 nennt, lesen Sie hier.

Vonovia blickt vorsichtiger auf das laufende Geschäftsjahr. Deutschlands größter Wohnimmobilienkonzern rechnet für 2026 nur noch mit einem bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) am unteren Rand seiner Prognosespanne. Diese reichte zuletzt von 2,95 bis 3,05 Milliarden Euro. Das Dax-Unternehmen gab die Einschätzung am Mittwochabend bekannt. Als Gründe nennt Vonovia gestiegene Finanzierungskosten, ein schwächeres Transaktionsgeschäft sowie einen geringeren Anstieg der Mieten. Die Vonovia-Aktie reagierte darauf mit Kursverlusten.

Warum Vonovia seine Prognose für 2026 dämpft

Höhere Finanzierungskosten schlagen bei Vonovia als einem der größten Akteure am deutschen Immobilienmarkt besonders stark durch. Außerdem kommt das Transaktionsgeschäft nicht in Schwung, weil sich für große Immobilienpakete derzeit schwerer Käufer finden lassen. Hinzu kommt ein geringerer Anstieg der Mieten. In der Summe reichen diese drei Faktoren aus, damit das Ergebnis 2026 nun eher am unteren Rand der Zielspanne landet.

Bereits die ersten neun Monate des laufenden Jahres bestätigen diesen Trend. Das bereinigte operative Ergebnis erreichte in diesem Zeitraum 2,19 Milliarden Euro - nur wenig mehr als im Vorjahreszeitraum.

Vonovia-Aktie gibt nachbörslich nach

Anleger reagierten unmittelbar. Auf der Handelsplattform Tradegate verlor das Papier nachbörslich zunächst ein Prozent. Damit setzt sich ein Muster fort, denn die Vonovia-Aktie steht bereits seit längerer Zeit unter Druck.


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Prognose für 2027 und 2028: Vonovia bleibt vorsichtig

Auch für die kommenden Jahre fällt der Ausblick zurückhaltender aus. Für 2028 soll das Ergebnis nun näher an 3,2 als an 3,5 Milliarden Euro liegen. Neu ist zudem die erstmals veröffentlichte Prognose für 2027: Der operative Gewinn soll demnach leicht über dem Niveau von 2026 liegen.

ZeitraumKennzahlWert beziehungsweise Prognose
Januar bis September 2026Bereinigtes operatives Ergebnis2,19 Milliarden Euro
2026 (Prognose)Bereinigtes EbitdaUnterer Rand der Spanne von 2,95 bis 3,05 Milliarden Euro
2027 (Prognose, neu)Operativer GewinnLeicht über dem Niveau von 2026
2028 (Prognose)Bereinigtes EbitdaNäher an 3,2 als an 3,5 Milliarden Euro
Quelle: Vonovia

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