Die Allianz sieht in der beschlossenen Reform der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge neuen Schwung für das Vorsorgethema. Höhere Flexibilität und eine einfachere, verständlichere Förderung sollen nach Einschätzung des Unternehmens mehr Menschen erreichen, die bislang keinen Riester-Vertrag abgeschlossen haben. Zudem wird der Kreis der Förderberechtigten erweitert, sodass beispielsweise Selbstständige, Freiberufler und Gewerbetreibende von der staatlichen Förderung profitieren können.
Die geförderte Vorsorge sei für viele Menschen der erste Baustein und Einstieg in die private Altersvorsorge, so der Versicherer. Das hätten die Erfahrungen mit Riester gezeigt: Bei der Allianz waren mehr als die Hälfte der Kundinnen und Kunden mit neuen Riester-Verträgen beim Abschluss unter 35 Jahre alt. Hinzu kommt, dass der Bedarf hoch bleibt: Laut dem aktuellen Allianz Vorsorge Index 2026 glaubt in Deutschland nur jeder Fünfte, gut und ausreichend für das eigene Alter vorgesorgt zu haben.
Ruedi Kubat, Vorstandsvorsitzender der Allianz Lebensversicherung, sieht in der Reform einen wichtigen Faktor für die öffentliche Wahrnehmung des Themas: „Die Reform bringt neue Impulse, und in der öffentlichen Diskussion wird wieder positiv und zuversichtlich über Alters- und Zukunftsvorsorge gesprochen. Das ist ein wichtiger Faktor, wenn wir die Menschen dazu ermutigen und dafür gewinnen wollen.“ Die Allianz begleite ihre Kundinnen und Kunden über Jahre und Jahrzehnte bei Vorsorge, Vermögensaufbau und Absicherung: „So werden wir auch mit neuen geförderten Vorsorgelösungen als starker Partner und erfahrener Anbieter bereitstehen.“
Allianz entwickelt Portfolio für drei Förderkategorien
Deutschlands größter Lebensversicherer hat nach eigenen Angaben begonnen, ein umfassendes Portfolio auf Basis des Altersvorsorgereformgesetzes zu entwickeln. Die Allianz will ihren Kundinnen und Kunden Angebote in allen drei förderfähigen Produktkategorien machen: für den Altersvorsorgevertrag mit rechtlich zulässigen 80 oder 100 Prozent Beitragsgarantie, für das Altersvorsorgedepot ohne Beitragsgarantie und für das Standarddepot, das gesetzlich nur zwei Fonds erlaubt und ebenfalls keine Beitragsgarantie zulässt. Mit den Angeboten startet Allianz Leben gemeinsam mit ihrer Schwestergesellschaft Allianz Global Investors zum 1. Januar 2027.
Sowohl für den Altersvorsorgevertrag als auch für das Altersvorsorgedepot plant die Allianz eine Lösung auf Basis des Vorsorgekonzepts InvestFlex. Die fondsgebundene Rentenversicherung ist seit Jahren das am häufigsten nachgefragte Vorsorgekonzept des Unternehmens. Sie ermöglicht Kunden die Auswahl aus verschiedenen qualitätsgeprüften Fonds und ETF sowie aus gemanagten Vorsorgedepots und Strategien.
Rechner soll erste Einschätzung liefern
Die Allianz stellt zudem einen Förderindikationsrechner zur Verfügung, sowohl für Kundinnen und Kunden online auf allianz.de als auch als Beratungsinstrument in den Vermittlerportalen. Mit dem Rechner erhalten Kunden anhand wenig Angaben eine erste Indikation, ob das bestehende oder das neue Fördersystem für sie individuell vorteilhafter wäre. Eine zentrale Informationsplattform unter www.allianz.de/reform stellt für Interessierte das nötige Basis- und Hintergrundwissen zur Reform bereit.















