Die BCA AG hat das Geschäftsjahr 2025 mit Wachstum in beiden Kernsparten abgeschlossen, teilt das Unternehmen mit. Trotz eines herausfordernden Marktumfelds erhöhte der Maklerpool den Gesamtumsatz um 10,9 Prozent auf den Rekordwert von 88,8 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte der Umsatz bei 80,0 Millionen Euro gelegen.
„Wir sind 2025 im Versicherungsgeschäft ebenso wie im Investmentbereich gewachsen. Zugleich haben wir einen neuen Umsatzhöchststand erreicht“, betont Dr. Frank Ulbricht, Vorstand der BCA AG.
Im Versicherungsgeschäft stiegen die Erlöse um 9,5 Prozent auf 26,6 Millionen Euro nach 24,28 Millionen Euro im Vorjahr. Im Investmentbereich, einschließlich der Vermögensverwaltung Private Investing sowie Depot- und Servicegebühren, legten die Erlöse konzernweit um 11,7 Prozent zu. Der Investmentbestand wuchs um 9,6 Prozent auf 8,44 Milliarden Euro. Der Rohertrag erhöhte sich von 17,2 Millionen Euro auf 17,95 Millionen Euro.
Investitionen belasten Ergebnis planmäßig
Parallel zum operativen Wachstum nutzte die BCA AG das Jahr 2025 für Investitionen in IT, Personal sowie Vertriebs- und Serviceprozesse. „Unsere Investitionen in DIVA, Salesforce und den persönlichen Service sind die Architektur unseres künftigen Wachstums. Der Makler steuert die Kundenbeziehung – wir liefern Struktur, Prozessqualität und Unterstützung vom Erstkontakt bis zur Bestandsarbeit“, sagt Roman Schwarze, Vorstand der BCA AG.
Die Investitionen wirkten sich auf das Jahresergebnis aus. Das EBIT lag bei minus 2,136 Millionen Euro nach 0,02 Millionen Euro im Vorjahr. Das Eigenkapital belief sich auf rund vier Millionen Euro nach 6,45 Millionen Euro Ende 2024.
Fokus auf Wachstum und Überschuss im Jahr 2026
Für 2026 setzt die BCA AG auf den Abschluss der Investitionsphase und die operative Nutzung der geschaffenen Strukturen. Zu den Wachstumsfeldern zählen strategische Partnerschaften, integrierte Allfinanzlösungen im Zusammenhang mit dem neuen Altersvorsorgedepot sowie der weitere Ausbau vertriebsunterstützender Prozesse. Salesforce soll dabei die strukturierte Betreuung der Vertriebspartner unterstützen. Ergänzend sollen End-to-End-Onboarding-Prozesse und optimierte Aktivierungsanbindungen die Abläufe verbessern. Als Servicemanufaktur will das Unternehmen digitale Lösungen mit persönlicher Unterstützung verbinden und Vermittler im Beratungsalltag entlasten.
Für das Geschäftsjahr 2026 plant die BCA AG einen Jahresüberschuss sowie ein Umsatzwachstum von mehr als zehn Prozent in den beiden Sparten Versicherung und Investment. Nach Angaben des Unternehmens verlief das erste Quartal 2026 bereits positiv, die strategischen und operativen Weichen seien gestellt. „Die wesentlichen Investitionen sind erfolgt. Die Basis für die nächste Phase ist gelegt. Jetzt kommt es darauf an, das Aufgebaute in Ergebnis zu übersetzen“, sagt Ulbricht.














