Wissensdefizit bei Erbschaften: Nur jeder Fünfte kennt Fondspolicen-Steuervorteile

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Liechtenstein Life Experte Michael Mebesius
Foto: Liechtenstein Life
Michael Mebesius, Wealth-Experte bei Liechtenstein Life.

69 Prozent der Deutschen wissen nicht, dass sich mit bestimmten Fondspolicen Steuerfreibeträge bei Erbschaften und Schenkungen gezielt nutzen lassen. Das zeigt eine Civey-Umfrage im Auftrag von Liechtenstein Life. Besonders auffällig: die mittlere Altersgruppe ist am schlechtesten informiert.

Deutschland steht in den kommenden Jahren vor einer der größten Erbschaftswellen seiner Geschichte – doch viele Bürger sind darauf unzureichend vorbereitet. 69 Prozent der Bevölkerung wissen nicht, dass sich mit bestimmten fondsgebundenen Lebensversicherungen gezielt Steuerfreibeträge bei Erbschaften und Schenkungen ausschöpfen lassen. Nur etwa jeder Fünfte – 21 Prozent – ist mit dieser Möglichkeit vertraut. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag von Liechtenstein Life aus dem April 2026.


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Sogenannte Generationenversicherungen oder Wealth-Tarife ermöglichen es, Vermögen gezielt zu übertragen und dabei steuerliche Gestaltungspotenziale vollständig zu nutzen. Dass diese Instrumente für die Nachfolgeplanung eingesetzt werden können, ist in weiten Teilen der Bevölkerung allerdings unbekannt.

Das Wissensdefizit verteilt sich ungleich über die Altersgruppen. Mit rund 35 Prozent kennen überdurchschnittlich viele 18- bis 29-Jährige diese Möglichkeiten. Bei den 40- bis 49-Jährigen liegt der Anteil dagegen nur bei 13 Prozent – dem niedrigsten Wert im Altersvergleich. Ab 50 Jahren steigt das Bewusstsein dafür wieder an.

Skepsis gegenüber Erbschaftsteuerreform weit verbreitet

Mit Blick auf die politisch diskutierte Reform der Erbschaftsteuer – etwa einen lebenslangen Freibetrag von einer Million Euro pro Person – überwiegt die Skepsis. 49 Prozent der Befragten erwarten keine positiven Auswirkungen auf ihre persönliche Situation, 32 Prozent rechnen mit Vorteilen für sich, und 19 Prozent bleiben unentschlossen.

Gleichzeitig fühlen sich viele Menschen beim Thema Vermögensübertragung unsicher. 35 Prozent geben an, beim Erben und Schenken einen hohen oder sehr hohen Beratungsbedarf zu haben. 29 Prozent schätzen ihren Bedarf als eher gering ein, 27 Prozent sehen gar keine Notwendigkeit für Unterstützung. Weitere neun Prozent können nicht einschätzen, ob sie Beratung benötigen.

Vermittler könnten hier eine wichtige Orientierungsfunktion übernehmen – indem sie steuerliche Gestaltungspotenziale bei Erbschaften und Schenkungen erkennen und ihre Kunden bei der Auswahl geeigneter Vorsorge- und Nachfolgelösungen begleiten.

Fondspolicen als Instrument der Generationenplanung

„Viele Bundesbürger laufen Gefahr, aufgrund von fehlendem Wissen bei Erbschaften und Schenkungen steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten ungenutzt zu lassen“, betont Michael Mebesius, Wealth-Experte bei Liechtenstein Life. Moderne Generationenversicherungen böten langfristige Veranlagung, Absicherung und Vermögensübertragung – nach eigenem Wunsch bei optimaler steuerlicher Behandlung. „Vermittler, die die Möglichkeiten innovativer Fondspolicen für ihre Kunden erschließen, schaffen einen echten Mehrwert für sie – und für sich selbst die Chance, das eigene Geschäft vom Verkauf zum langfristigen Begleiter für Versicherung und Vermögensaufbau über Generationen hinweg zu entwickeln“, sag Mebesius.

Für die Umfrage befragte Civey vom 8. bis 15. April 2026 online 2.500 Bundesbürger ab 18 Jahren, die noch nicht in Rente sind.


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