Die Vema hat auf ihrer Generalversammlung am 22. Juni in Erfurt eine positive Bilanz gezogen. Trotz hoher Temperaturen waren fast 500 Mitglieder der Einladung gefolgt und hatten sich zur Veranstaltung angemeldet, berichtet die Genossenschaft.
Die Vorstände um den seit Anfang des Jahres amtierenden Vorstandsvorsitzenden Andreas Brunner berichteten über die Entwicklung ihrer jeweiligen Geschäftsbereiche und verwiesen der Mitteilung zufolge auf das „immer härter und fordernd werdende Marktumfeld“. Nach ihren Angaben konnte die Genossenschaft trotzdem ihren Wachstumskurs fortsetzen und erneut einen Umsatzrekord erzielen. Über die Höhe des Umsatzes enthält die Mitteilung allerdings keine Angaben.
Im Kompositbereich werden demnach inzwischen täglich durchschnittlich 2.500 Deckungsnoten über die Tarif- und Vergleichsrechner der Vema abgeschlossen. Auch die Digitalisierung schreite weiter voran: Das Maklerverwaltungsprogramm Vemaoffice verarbeitet nach Unternehmensangaben jede Sekunde automatisch ein Dokument aus den Portalen der Versicherer und ordne es den jeweiligen Vorgängen zu.
Rekordausschüttung für Genossenschaftsmitglieder
Vom Geschäftserfolg sollen auch die Mitglieder profitieren. Die Vema kündigte die höchste Umsatzbeteiligung ihrer Geschichte an. Im Dezember sollen zusätzlich zur Dividende von 7,5 Prozent insgesamt 17 Millionen Euro an die Genossenschaftsmitglieder ausgeschüttet werden.
Turnusgemäß endete die Amtszeit der Aufsichtsräte Alexandra Kallmeier und Michael Richthammer. Beide kandidierten erneut und wurden von den Mitgliedern in ihren Ämtern bestätigt. Kallmeier gehört dem Aufsichtsrat seit 2020 an, Richthammer seit 2023.















