Über alle Laufzeiten hinweg lag der Durchschnittszins bei 4,04 Prozent (April: 3,92 Prozent). Das zeigen Daten des Baufinanzierungsvermittlers Baufi24.
Den höheren Zinsen begegnen viele Kunden mit kleineren Darlehenssummen und etwas mehr Eigenkapital. Im Mai nahmen sie im Schnitt rund 302.842 Euro auf und damit geringfügig weniger als im April (304.723 Euro). Gleichzeitig stieg das eingebrachte Eigenkapital auf durchschnittlich gut 114.544 Euro (April: 112.262 Euro).
In der Folge legte die durchschnittliche Eigenkapitalquote auf 27,4 Prozent zu (April: 26,9 Prozent). Dadurch stieg die monatliche Belastung trotz der höheren Zinsen nur geringfügig. Im Durchschnitt zahlen Baufi24-Kunden nun rund 1.443 Euro pro Monat und damit kaum mehr als im April mit 1.432 Euro.
Ausblick von Oliver Kohnen, Geschäftsführer von Baufi24: „Die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe schwankte im Mai zwischen 2,95 und 3,17 Prozent und zog damit die Bauzinsen über die Vier-Prozent-Marke. Für Käufer bleibt das Umfeld somit anspruchsvoll: die Volatilität, die Kaufpreise und die geldpolitische und wirtschaftliche Unsicherheit bleiben hoch. Gleichzeitig beobachten wir, dass viele Kunden aktiv gegensteuern – etwa durch mehr Eigenkapital, um ihre monatliche Rate stabil zu halten. Mit Blick auf die kommenden Monate erwarten wir weiterhin erhöhte Volatilität. Eine spürbare Entlastung bei Zinsen oder Immobilienpreisen ist kurzfristig nicht zu erwarten.“













