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Kündigung, Wechsel, Neuabschluss: Die größten Riester-Fallstricke der Reform

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Riester-Fallstricke im Überblick

Typischer FehlerMögliche Folge für SparerEmpfehlung der Verbraucherzentralen
Vorschnelle KündigungGilt als förderschädliche Verwendung: Zulagen und Steuervorteile müssen vollständig zurückgezahlt werdenVertrag nicht aus Frust kündigen, sondern zunächst prüfen und gegebenenfalls ruhen lassen
Verkaufsgespräche unter DruckZum Jahresende ist mit einer verstärkten Vertriebswelle neuer Verträge zu rechnenSkeptisch bleiben, sich nicht drängen lassen, unabhängige Quellen wie Stiftung Warentest nutzen
Reflexhafter Wechsel in „Premium“-ProdukteKostenobergrenze von 1,0 Prozent gilt nur für Standarddepots, „Premium“-Varianten kosten häufig 1,5 bis 2,5 Prozent pro JahrKosten genau vergleichen, nicht von Zusatzleistungen blenden lassen
Vermittlungsportale unkritisch nutzenViele Portale verdienen über Affiliate-Provisionen am Verkauf neuer Riester-ProdukteAngebote kritisch hinterfragen, Interessenlage der Anbieter berücksichtigen
Kleingedrucktes übersehenManche Anbieter starten mit niedrigen Kosten und behalten sich spätere Erhöhungen vorVertragsbedingungen vollständig lesen, nicht nur auf den Einstiegspreis achten
Altvertrag vorschnell aufgebenBei Altverträgen reichen 60 Euro Jahresbeitrag für die volle Förderung, bei Neuverträgen sind es 360 EuroBestehenden Vertrag nicht ohne Vergleichsrechnung kündigen oder wechseln
Wechsel kurz vor Rentenbeginn ohne PrüfungEin Wechsel oder eine Umstellung auf einen Auszahlungsplan kann sich unterschiedlich auswirkenVor Rentenbeginn gezielt prüfen, ob eine Umwandlung sinnvoll ist, oder Vertrag bis kurz davor unverändert lassen

Quelle: Verbraucherzentralen

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