Der Trump, das Gold und der Taschenrechner

Für die Entwicklung des Goldpreises ist die USA als weltgrößte Wirtschaftsmacht und damit auch das Handeln des neu gewählten Präsidenten Donald Trump von großer Bedeutung. Seine Politik ist der Stoff, aus dem die Träume aller Goldbullen gemacht sind.

Gastbeitrag von Tim Bröning, Fonds Finanz

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„Die Politik Trumps kann verkürzt betitelt werden mit „Verschuldung, Inflation und niedrige Zinsen“. Das ist der Stoff, aus dem die Träume aller Goldbullen gemacht sind!“

Die Entwicklung des Goldpreises wird immer wieder mit großem Interesse verfolgt und diskutiert zumal sich die Börsen weltweit nach acht Jahren Hausse auf oder nahe den historischen Höchstständen befinden und Alternativen für die Geldanlage gesucht werden.

Für die Entwicklung des Goldpreises ist die USA als größte Wirtschaftsmacht der Welt und damit auch das Tun und Lassen ihres neu gewählten Präsidenten Donald Trump von großer Wichtigkeit.

Ohne jede Frage ist die Politik Trumps eine große Wundertüte, die schwer einzuschätzen ist. Aber genau das ist schon das erste Argument für steigende Goldpreise. Nichts wird von Investoren so sehr gefürchtet wie Unsicherheit. Und Trump steht für Unsicherheit – weltweit!

Zinserhöhungen können sich die USA nicht leisten

Aber auch seine diversen bereits geäußerten politischen Vorhaben spielen dem Goldpreis in die Hände. So führt zum Beispiel die Einführung seiner sogenannten „Border Tax“ zu höheren Importpreisen, die wiederum Inflationstendenzen verstärken und die Gefahr von Zinserhöhungen mit sich bringen.

Zinserhöhungen können sich die USA allerdings aus vielerlei Gründen nicht leisten. Da die amerikanischen Haushalte und Privatpersonen stark verschuldet sind, wirken Zinserhöhungen schneller und stärker konjunkturbremsend als in der Vergangenheit.

Aufwertung des Dollars schadet US-Exportindustrie

Das hätte negativen Einfluss auf Wachstum und Beschäftigung, was aber die eigentlichen politischen Ziele und Versprechungen der neu gewählten Regierung konterkariert

Steigende Zinsen lassen außerdem den US-Dollar aufwerten, was der Exportindustrie Amerikas zusätzlich schadet und abermals kontraproduktiv auf die Beschäftigung wirkt.

Seite zwei: Der Stoff, aus dem die Träume der Goldbullen sind

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